2. Alternative Verkehrskonzepte

Ein gut ausgebauter Öffentlicher Personennahverkehr ist für eine moderne Industriestadt von her­ausragender sozialer, ökologi­scher und wirtschaftlicher Be­deutung.

Die autogerechte Stadt ist ein Relikt des vergangenen Jahr­hunderts.

DIE LINKE. Ingolstadt fordert:

  • Jegliche Stadtplanung muss die Auswirkungen auf den Ver­kehr mitdenken und kurze Wege zum Ziel haben.
  • Das Verkehrsnetz des ÖPNV muss ausgebaut und ver­dichtet werden, die Außen­bezirke und das Umland müssen engmaschig eingebun­den werden, mit dem Ziel ei­nes effektiven Regionalver­bundes.
  • Die Ausweitung von Stadttei­len und Ausweisung von Bau­gebieten muss die An­bindung an den Öffentlichen Personen­nahverkehr zur Voraussetzung haben.
  • Die Taktzeiten der öffentli­chen Verkehrsmittel müssen verkürzt und besser aufein­ander abge­stimmt werden.
  • Kostenfreiheit für Schülerin­nen und Schüler sowie Ein­beziehung der Schulen bei der Fahrplangestaltung.
  • Investitionen in einen umwelt­schonenden Fahr­zeugpark und moderne Verkehrsleit­systeme.
  • Behinderten- und kinderge­rechter Ausbau von Fahrzeu­gen und Haltepunkten.
  • Anreiz zur Nutzung öffentli­cher Verkehrsmittel durch güns­tigere Fahrpreise.
  • An zentralen Stellen sollen Schließfächer für Ein­käufe bereitgestellt werden.
  • Großzügiger Ausbau des Fahrradwegenetzes, bei Ge­währleistung hoher Sicher­heitsstandards.
  • Verzicht auf eine vierte Do­naubrücke