Jede vierte Ingolstädterin und jeder vierte Ingolstädter kommt aus einer Familie mit Migrationshintergrund. Diese kulturelle Vielfalt ist Teil der Attraktivität unserer Stadt. Zugleich ist sie Herausforderung für die Gestaltung des Zusammenlebens.
DIE LINKE. Ingolstadt fordert:
Ein Gesamtkonzept, das auf die interkulturelle Öffnung der Stadtgesellschaft abzielt und diese fördert.
Einrichtung eines Migrationsrates, der allen Menschen mit Migrationshintergrund offen steht.
Förderung der politischen Teilhabe, auch durch Übertragung von Entscheidungsbefugnissen an den Migrationsrat.
Anlaufstellen für MigrantInnen sollen, im Rahmen des Migrationsrates, innerhalb der Stadtteilzentren zur Verfügung gestellt werden. Bis dahin müssen kurzfristig Übergangslösungen geschaffen werden.
Unterstützung von Vereinen und Verbänden bei integrationsfördernden Projekten. Förderung und Ausbau von Begegnungen und Begegnungsmöglichkeiten.
Ingolstadt muss sich für die Abschaffung der Lagerpflicht für Flüchtlinge einsetzen und in eigener Befugnis die Residenzpflicht großzügig handhaben. Die Lebensbedingungen von Flüchtlingen in unserer Stadt müssen verbessert werden.
Nazis dürfen in einer weltoffenen Stadt keinen Platz haben. Aufmärsche und andere Aktivitäten von Rechtsextremisten sind durch die Ordnungsbehörden grundsätzlich zu verbieten.
Ingolstadt muss sichtbar für Frieden und Menschenrechte eintreten. Ingolstadts Oberbürgermeister soll sich in der Bewegung „Bürgermeister für den Frieden“ engagieren. Öffentliche Auftritte oder Werbeveranstaltungen der Bundeswehr dürfen durch die Stadt nicht gefördert werden.
Kein Geschäft mit extremer Ausbeutung. Keine Produkte aus Kinderarbeit (Bälle, Grabsteine etc.) in öffentlichen Einrichtungen. Umstellung des Angebotes im städtischen Bereich auf fair gehandelte Produkte.