Ein Ingolstadt für Alle

Ingol­stadt ist ein aufstrebender und wachsender Wirtschafts­standort. Wirtschaftliche Ent­wicklung der Region gehen ein­her mit einer wachsenden Ein­wohnerzahl. Solide Einnahmen eröff­nen kommunalpolitische Ges­taltungsmöglichkeiten.

Doch für unsere Stadt gilt auch: Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten.

Im bundesweiten Städtever­gleich liegt Ingolstadt als Wirt­schaftsstandort vorne. Das sozi­ale Gesicht unserer Stadt ran­giert weit abgeschlagen.

Die Haushaltskonsolidierung wurde durch Arbeitsplatzver­nichtung im Öffentlichen Dienst finanziert. Mit der Privatisierung kommunaler Unternehmen wur­den politische Gestaltungsmög­lichkeiten aus der Hand gege­ben. Dies gilt selbst in jenen Fällen, in denen die Stadt wei­terhin Eigentümer der neu ent­standenen Betriebe ist. Mit der Privatisierung der Stadtwerke wurde auf politischen Einfluss und auf Einnahmequellen ver­zichtet. Der Öffentliche Nahver­kehr wird auf dem Altar der au­togerechten Stadt geopfert. Kin­der und Jugendliche sind Stief­kinder der Stadtpolitik. In unse­rer reichen Stadt wächst die Ar­mut. Fürsorge und Unterstüt­zung für Familien bleiben hinter den Anforderungen zurück. In­tegration von Menschen in einer sich entwickelnden Stadt ist eine soziale Herausforderung, die nicht alleine mit Modellprojekten beantwortet werden darf.

DIE LINKE in Ingolstadt tritt mit der Oberbürgermeisterkandida­tin Eva Bulling-Schröter und ih­rer Stadtratsliste am 2. März 2008 zur Kommunalwahl an. Wir wollen dazu beitragen, dass aus dem „Konzern Stadt Ingolstadt“ ein Gemeinwesen mit sozialer Verantwortung wird. Wir wollen mithelfen, dass alle Teile der Gesellschaft an der Entwicklung unserer Stadt teilhaben, dass im Rahmen der kommunalen Ges­taltungsmöglichkeiten wirt­schaftliche Zukunft und soziale Absicherung zusammengeführt werden.

Dafür soll unser Kommunal­wahlprogramm Anregungen und Impulse geben.

Dafür steht Eva Bulling-Schröter und die Stadtratskandidatinnen und -kandidaten auf der Liste DIE LINKE. Ingolstadt.