17. Juni 2010 Fahrt nach Berlin

MdB Eva Bulling-Schröter lädt ein!

Politik hautnah! Vier Tage Berlin!

Ereignisreiche Tage hatte die Besuchergruppe, die auf Einladung von Eva Bulling-Schröter in der letzten Woche in Berlin waren.

Vordringlichstes Thema im Ministerium von Frau Aigner war der Verbraucherschutz.

Im Ministerium für Landwirtschaft und VerbraucherschutzIm vermeintlichen Zentrum der Macht, dem Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, wurde die einfache Frage nach dem Ölpreis gestellt. „Ist es denn wirklich die Absprache der Ölkonzerne oder sind es die Spekulationen an der Börse , die den Benzinpreis gerade immer während der Urlaubszeiten erhöhen“, so die Frage eines Mitreisenden. Die Begründung des Ministeriums war dann eher rein statistisch – „und natürlich Angebot und Nachfrage, sowie die noch vorhandenen Ölreserven bestimmen den Preis“.

Bayerische LandesvertretungZur Überraschung des Empfangsdienstes in der Bayrischen Vertretung in Berlin und unter dem Motto – „auch DIE LINKE ist aus Bayern“ - stattete die Besuchergruppe der „Bayerischen Botschaft“ einen Besuch ab. Schweinsbraten mit Kraut, Brezen und Weißbier sind mittlerweile in Berlin sowieso Standard.

Empfang der Besuchergruppe im Arbeits- und SozialministeriumNächster Termin: Arbeits- und Sozialministerium. „Rente erst mit 67‘ „ war das Wunschthema der Gruppe. Die gut vorbereiteten Fachleute des Ministeriums zeigten den „Schanzern“ auf, dass der Generationenvertrag so nicht aufrecht zu erhalten ist. „Bei diesem Geburtenrückgang werden es die nachfolgenden Generationen nicht mehr schaffen , den unter Bismarck 1883 eingeführten Generationenvertrag zu gewährleisten. Leider war es auch in diesem Ministerium nicht möglich über Bestehendes hinaus zu denken.

Diskussion mit Eva Bulling-SchröterEva Bulling-Schröter empfing die Ingolstädter im Sitzungssaal, des Ausschusses für Umweltschutz und Reaktorsicherheit. Der Fragenkatalog der Teilnehmer war breit gefächert: Eva Bulling-Schröter nahm Stellung zu: Mobilfunkstrahlung und Elektrosmog, Volksbegehren aller Art, Nichtraucherschutz, Haushaltssperre bei alternativen Energien, Energieeinspeisevergütungen, Abschaltung der Atomkraftwerke.

Alle anwesenden waren sich einig, DIE LINKE hat hier wesentlich besser durchdachte Lösungswege wie in anderen Parteien. „Ich finde es sehr schade, dass immer nur die Grünen als Umweltpolitiker dargestellt werden“ , so die Aussage einer Teilnehmerin.

In Berlin werden die Besucherinnen und Besucher immer wieder von der Geschichte eingeholt. Fast jedes Ministerium ist in einem geschichtsträchtigen Haus untergebracht, Orte des nationalsozialistischen Verfolgungs- und Terrorapparats.

Haus der Wannseekonferenz

Ganz besonders wurde der Besuchergruppe die Perversion der NS-Schreckensherrschaft im „Haus der Wannseekonferenz“ bewusst. Hier wurde am 20. Januar 1942 verhandelt wie die Entscheidung, die Juden Europas in den Osten zu deportieren und zu ermorden organisatorisch Durchführt wird. Ganz bewusst nimmt Eva Bulling-Schröter diese Station immer bei Ihren Einladungen nach Berlin mit ins Programm.

Mit eiskalter Berechnung, haben hier „Nazis der zweiten Reihe“ über den Tod von elf Millionen Juden entschieden. Es ist für alle Teilnehmer unvorstellbar. „Wir haben ja nichts gewusst“ – die oftmals geäußerte Aussage unserer Altvorderen, wird dann schon mal in einem anderen Licht gesehen.

Nach vier Tagen Bundeshauptstadt waren die fünfzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine eingeschworene Gruppe. Und nach dem Motto „Auch DIE LINKEN sind Bayern“ , waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig, man wird sich in die Politik einmischen müssen.


Vom Wahlkreisbüro unserer Bundestagsabgeordneten Eva Bulling-Schröter organisierte Fahrten nach Berlin finden mehrmals jährlich statt. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an dieses:
Telefon: 0841 3 79 62 84 oder
eva.bulling-schroeter@wk.bundestag.de