Unmittelbar mit Beginn der Sitzungspause des Deutschen Bundestages starten die Abgeordneten der bayerischen Landesgruppe der Fraktion DIE LINKE zu einer Tour durch den Freistaat. Auf Dutzenden von Veranstaltungen, bei Informationsständen auf den Plätzen und Straßen, bei Informationsbesuchen in Institutionen und öffentlichen Einrichtungen und vielen Gesprächen mit Initiativen und Organisationen suchen die Abgeordneten vor Ort den direkten Kontakt zur Bevölkerung.
„Wir wollen noch genauer wissen, wo den Menschen der Schuh drückt, wir möchten über unsere Tätigkeit und unsere politischen Initiativen berichten. Und wir wollen deutlich machen: DIE LINKE ist nicht nur in Wahlkampfzeiten vor Ort“, so die Sprecherin der Landesgruppe Nicole Gohlke aus München.
An Themen mangelt es den Abgeordneten nicht. Von sozialpolitischen Fragen, wie Mindestlohn und Leiharbeit, über Bildungspolitik, Energiewende, Gesundheitsreform bis zu Lebensmittelsicherheit und der Entwicklung des ländlichen Raumes spannt sich ein weiter Bogen. Die „Sommertour – Fraktion vor Ort“ wird von einem Aktionsbus begleitet, der als Infomobil die Anliegen der Linksfraktion weithin hör- und sichtbar machen soll.
Einen Überblick über diese Tour, findet Ihr auf www.dielinke-bayern.de.
im Zuge dieser Sommertour 2011 besucht der Abgeordnete Alexander Süßmair auch unseren Kreisverband und besucht am 21. März 2011 die Firma Hipp in Pfaffenhofen. Anschließend speist er mit dem dortigen Ortsverband.
Nachmittags besucht er einen seit 20 Jahren in der Erzeugung nachwachsender Energieträger erfahrenen Bio-Landwirt bei Denkendorf.
Abends referiert Alexander Süßmair - Mitglied des Landwirtschaftsausschusses - zu dem Thema:
Treff für Ingolstädter ist um 18:15 Uhr im Kreisbüro. Hier gibt es auch Mitfahrgelegenheiten.
Mittlerweile ist der überarbeitete Programmentwurf als Leitantrag des Parteivorstandes veröffentlicht worden. Diesen diskutieren wir als Kreisverband an folgenden Terminen, zu denen alles Genossinnen, Freundinnen und kritische Begleiterinnen aufgefordert sind sich zu beteiligen:

Den Abschluss unserer kreisweiten Programmdebatte bildet unsere
Kreismitgliederversammlung am Freitag, den 2. September 2011. Bitte merkt euch diesen Termin vor.
In diesem Newsletter möchten wir Euch ausserdem auf eine interessante und hochaktuelle Filmvorführung mit Diskussion mit dem Filmemacher Fulvio Grimaldi aufmerksam machen, die der Pfaffenhofener Verein Freundschaft mit Valjewo veranstaltet:
Der renommierte italienische Journalist und Dokumentarfilmer Fulvio Grimaldi hat Libyen und seine Hauptstadt Tripolis im April und Mai 2011 während der andauernden Bombardements der Nato bereist. Dort drehte er seinen neuen Dokumentarfilm „Maledetta Primavera“, den er am Samstag, den 23. Juli, 19 Uhr im Cineradoplex zeigt. Grimaldi, der fließend Deutsch spricht, stellt sich anschließend der Diskussion.
Vor dem jüngsten Krieg hatte Libyen den höchsten Lebensstandard in Afrika. Wegen seines kostenlosen Bildungs- und Gesundheitswesen, den billigen, stark subventionierten Wohnungen und Grundnahrungsmittel, einer vorbildlichen Sozialpolitik und der hohen Lebenserwartung seiner Bevölkerung platzierte die UN das Land auf dem „Human Development Index“ vor Länder wie Bulgarien, Russland oder Venezuela. Wie sieht die Situation heute in dem afrikanischen Land aus? Welche Auswirkungen haben die seit mehr als drei Monaten andauernden Bombardierungen und die Wirtschafts- und Handelsblockade auf das Leben der libyschen Bevölkerung? Wieso verfügt die libysche Regierung nach wie vor über starken Rückhalt ? Wer sind die Aufständischen und weshalb versuchen USA, Großbritannien, Frankreich unterstützt von den rückständigen Scheichs der arabischen Halbinseln, ihnen zum Sieg zu verhelfen?
Fulvio Grimaldi wurde 1934 in Florenz geboren. Er studierte in Köln und München Germanistik. Nach einer sorgfältigen Ausbildung beim Rundfunk der BBC wurde er Korrespondent großer italienischer Zeitungen. Für sie interviewte er Persönlichkeiten wie Cassius Clay, Vanessa Redgrave und Sean Connery. Viele Jahre als Kriegsberichterstatter im Nahen und Mittleren Osten und 16 Jahre als Moderator und Journalist beim staatlichen italienischen Fernsehen (RAI) folgten. Aus Protest gegen die seiner Meinung nach verzerrte Informationspolitik der RAI während des Nato Luftkrieges gegen Jugoslawien kündigte er 1999 und arbeitet seitdem als freischaffender Journalist. Grimaldi hat eine Reihe Dokumentarfilme über die Kriege und das Elend der betroffenen Bevölkerung in Jugoslawien, im Irak, Palästina gedreht. Weltberühmt ist auch heute noch sein Film über den „Bloody Sunday“ 1972. Damals erschossen britisches Militärs im der nordirischen Stadt Derry 14 friedliche Demonstranten.
Veranstalter: Freundschaft mit Valjevo. Bernd Duschner, Samhofstr. 2a, Pfaffenhofen
Kartenreservierung per E-Mail: Bernd@Freundschaft-mit-Valjevo.de