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16. November 201010:00

Frau Merkels Jetzt red´i

Leserbrief

zu „Kanzlerin nennt Schwarz-Grün Hirngespinst“, in der Neuburger Rundschau am 16.11.2010

Frau Merkels breitbeinige Rede für ihre Politik „Klotzen, nicht kleckern!“ und ihr Nockherberg reifes Derbleck´n der politisch schmalbrüstigen und deshalb in Atemnot befindlichen Bundes-SPD und ihr „Nein und nochmals nein!“ gegen die derzeit exhibitionistisch anmutende, landesweite Love-Parade der Grünen, ist nicht nur ungewohnt; sie überrascht. Lediglich bei den Linken findet Frau Merkel niemanden, der klotzt, sich derbleckt fühlt oder in Atemnot gerät. Die sind wegen des Debakels in den Schwarz-Gelb-Umfragewerten für die verschnupfte Bundes- CDU als politisch wirksames Breitband-Antibiotika gar nicht geeignet. Und das Mittel wäre ja auch kontraproduktiv für die Genesungsphase der CDU. Undenkbar: Liebenswerte Miss Gesamtdeutschland ohne Migrationshintergrund lässt sich auf alternativ-politische,-homöopathisch-zwischenmenschliche, innovativ multikulturelle Gewöhnungsdeutsche aus der ehemaligen DDR ein. Linke Medizin? Die Linke des Jahres 2010 hat mit der ehemaligen DDR so gut wie nichts mehr auf dem Hut. Ehemalige DDR-Bürger machen in der Partei der Linken nicht einmal 16 % aus. Und – falls nicht bekannt - die in der DDR aufwachsen mussten, sind auch Menschen, was mit der standhaften Frau Merkel bewiesen ist. Sie sind sogar Menschen mit ausgeprägtem politischem Bewusstsein. Wenn die Linke im Parteitag der CDU wegen der manchmal tollpatschigen Gangart und der Jugendlichkeit, Schwächen nicht kaschieren zu können, bei den Wörterhändlern auch kaum Beachtung findet: Man sollte sie mal auf den Nockerberg einladen. Die Linke ist liebenswert und deshalb gut zu derbleck´n.

Rolf Kaufmann

Martin Böck(martin.boeck@dielinke-ingolstadt.de)PermalinkTrackback-Link
Tags: ddr, schwarz-grün
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