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17. November 201016:00

Sozial ist ...

Leserbrief

zu „Vorteil Guttenberg“ im Donaukurier vom 17.11.2010

„In dem Artikel kann man Horst Seehofers Rede nach entnehmen, wie sich eigentlich Frau Merkel in der Überwindung der Krise und beim Aufschwung unserer Wirtschaft große Verdienste erworben habe. Sie betreibe eine ‚sehr soziale Politik’ für die kleinen Leute.

Zum wiederholten Male beschleicht mich sehr stark ein maues Gefühl, da ich doch das praktizierte Verhalten der Kanzlerin zu den Banken und zu den ‚kleinen Leuten’ total anders erlebe. Beim Ausbruch der Krise galt es: Zuerst wird gelöscht und dann werden die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen. Die ‚Rechenschaft’, die ich beobachten konnte, war die Millionenabfindung an die Vertreter der HRE-Bank, die nach Wolfgang Schäubles Ansicht notwendig sei.

Was die ‚kleinen Leute’ anbelangt, habe ich noch gut in Erinnerung die ‚so genannte Erhöhung’  der Leistungen an die Hartz-IV-Empfänger um 5 Euro, bei gleichzeitiger Streichung der Heizungskosten-Beteiligung und des Elterngeldes. Auch die Tatsache, dass es mittlerweile mindestens 860 ‚Tafeln’ in Deutschland gibt, spricht für alles Andere als für eine ‚soziale Politik für die kleinen Leute’. Das alles geschieht unter dem Regierungszepter unserer Kanzlerin, Frau Angela Merkel. So empfinde ich es zumindest als ‚kleiner Mann’. Die Gegensätze zwischen dem Reden der Politiker und ihrem Handeln sind bei bestem Willen nicht mehr zu übersehen!“

Mit freundlichen Grüßen
Rigobert Hacker

Martin Böck(martin.boeck@dielinke-ingolstadt.de)PermalinkTrackback-Link
Tags: sozial, hartziv
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