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1. Dezember 201009:00

Neues aus der Anstalt

Zu Geißlers Schlichtung

Leserbrief

So müsste man das bittere Ende der „Schlichtung“ zum umstrittenen Bahnprojekt ausweisen. Welche Naivität, zu glauben, der CSU-Politiker und seit 1989 Volksbelehrer Dr. Heiner Geißler, der es immer geschickt verstanden hat, Letztbegründungen zur politischen Ausrichtung des Vatikanstaates mit Katholischer Soziallehre und Kantscher Philosophie bis zur Unkenntlichkeit zu verquirlen, wird es schon richten. Er hat sein Bestes getan. Das eigentliche Problem ist, dass die Grünen glaubten mit vermeintlicher oder tatsächlicher Naivität (oder Berechnung?) und mit einer politischen Love-Parade in Stuttgart die substantiell agierenden, grundständigen Gegner des Bahnprojektes zum Sieg führen zu können. Die Spontis aus dem Volk wurden mit der Inbesitznahme des brisanten Themas durch die Grünen ins Aus geführt. Jetzt wird es schwierig, in dieser Angelegenheit Sinn von Unsinn zu unterscheiden.

Rolf Kaufmann

Martin Böck(martin.boeck@dielinke-ingolstadt.de)PermalinkTrackback-Link
Tags: grüne, stuttgart, bahnhof
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