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3. Dezember 201010:00

Wenig Hoffnung für Klima

Eva Bulling-Schröter auf dem Weg zur Klimaschutzkonferenz in Cancún

Regenwald

Die Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, die bayerischer Bundestagsabgeordnete der LINKEN, Eva Bulling-Schröter, nimmt ab Mittwoch, den 8.12.2010, an den Abschlussverhandlungen der UN – Klimakonferenz im mexikanischen Cancún teil. Große Hoffnungen auf positive Ergebnisse hat die umweltpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE nicht. „Alles spricht dafür, dass auch diese Konferenz, wie schon jene in Kopenhagen, ausgeht wie das Hornberger Schießen. Weder die Bundesregierung, noch die Europäische Union waren bereit, zumindest bei der Selbstverpflichtung zur CO2-Reduzierung, einen erster Schritt zu gehen. Die USA wurde vom Kongress einmal mehr darauf festgelegt, in Cancún ein globales Handeln im Kampf gegen die Erderwärmung zu torpedieren. Angesichts dessen ist es naiv, von China oder Indien Entgegenkommen zu erwarten. Die Zeichen stehen folglich auf gegenseitiger Blockade“, so Eva Bulling-Schröter.

Im Vorfeld der Konferenzteilnahme nutzt die Politikerin ihren Aufenthalt in Mittelamerika zu einem Informationsbesuch in Guatemala. Hier steht der Schutz der Regenwälder im Mittelpunkt des Programms. Neben dem Besuch von Projekten der guatemaltekischen „Regenwald Allianz“ sind Gespräch mit Regierungsvertretern und Nichtregierungsor-ganisationen geplant. Unter anderem ein Treffen mit Guatemalas Präsidenten Alvaro Colom und dem amtierenden Umweltminister Dr. Luis Zurita.

Martin Böck(martin.boeck@dielinke-ingolstadt.de)PermalinkTrackback-Link
Tags: bulling-schröter, klimaschutz, regenwald, guatemala
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