Diätenerhöhung
Leserbrief
zu dem Artikel „Diätenerhöhung für Abgeordnete“ im Donaukurier vom 31.03.2011
Aus dem genannten Artikel erfährt man die für die Abgeordneten sicher frohe Nachricht über die geplante Diätenerhöhung. Was nur merkwürdig ist, ist die Höhe der Steigerung um 3,5 Prozent oder 233 Euro bei gleichzeitiger Anhebung der Kostenpauschale um 38 Euro monatlich. Dies ergibt in der Summe einen Betrag von 271 Euro.
Es fällt mir sehr schwer zu verstehen die diametralen Unterschiede zwischen den beschriebenen und der „deutlichen“ Erhöhung um 1 Prozent bei den Rentnern, geschweige denn die „Erhöhung“ bei den Hartz-IV-Empfängern um 5 Euro monatlich, die Frau von der Leyen so überschwänglich bekannt gab.
Eigentlich wäre von der Regierung zu erwarten, dass sie ihrer verfassungsmäßigen Verpflichtung nachkommt Ungerechtigkeiten zu verhindern. Es scheint mir aber so, als habe sie selbst kein Interesse an deren Verwirklichung. Ich befürchte, dass dieses Verhalten letztendlich unser Gesellschaftsgefüge zerreißt.
Mit freundlichen Grüßen
Rigobert Hacker
