Artikel unseres Stadtrates im Blickpunkt Wochenende
Semesterbeginn in Ingolstadt, nicht alles ist super!
Ingolstadt ist ein beliebter Hochschulstandort, aber trotzdem beginnt das Studium für viele junge Menschen nicht so, wie sie sich das wünschen. Jene die überhaupt das Glück hatten einen Studienplatz zu finden, stehen erst einmal vor dem Problem eine Wohnung zu finden. In einer Stadt wo bezahlbarer Wohnraum ohnehin äußerst knapp bemessen ist, wird es für Studierende extrem schwierig. Die Stadt hat das Problem viel zu spät erkannt, und die wenigen Bemühungen werden durch doppelten Abiturjahrgang und Hochschulerweiterung aufgewogen. Zudem müssen Studierende auch noch Studiengebühren bezahlen und dürfen nicht einmal entscheiden, was mit ihrem Geld passiert .Die LINKE Stadtratsgruppe begreift Bildung als individuelles Menschenrecht und als Grundvoraussetzung für eine funktionierende demokratische Gesellschaft. Studiengebühren und eine unzureichende soziale Infrastruktur erschweren vielen Abiturienten den Hochschulzugang. Eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung zeigt, dass ein Hochschulbesuch immer noch am Geld scheitert:
„Über 70 Prozent der Befragten erklären, dass fehlende finanzielle Voraussetzungen sie an der Aufnahme eines Studiums hindern. Wir fordern deshalb Chancengleichheit für alle Studierenden, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft.
Jürgen Siebicke, Stadtrat
