Blogrolls

 

Archiv

 

Kopieren Sie diesen Link in Ihren RSS-Reader

RSS 0.91Nachrichten
RSS 2.0Nachrichten
 
6. Mai 201111:00

Bürgerbegehren zu den Olympischen Spielen

6. Mai 2011

Versprechungen nicht glauben, deshalb im eigenen Interesse abstimmen!

„Am 8. Mai 2011 können die BürgerInnen von Garmisch-Partenkirchen über zwei Bürgerbegehren abstimmen. Eines pro -, eines contra Olympia. Damit haben sie ein gewichtiges Wort bei der Entscheidung ob es Olympische Winterspiele 2018 in München geben wird mitzureden.

Hoffentlich werden sich die Bürgerinnen und Bürger in ihrem eigenen Interesse gegen die Olympischen Spiele entscheiden“ meint Eva Bulling-Schröter, umweltpolitische Sprecherin der LINKEN im Bundestag und bayerische Abgeordnete.

„Event-Ereignisse wie die Austragung Olympischer Spiele sind inzwischen vielen BürgerInnen als Auswuchs der neoliberalen Kultur bekannt. Medial werden Vorteile beschworen. Es stimmt ja auch: Es gibt eine Minderheit in unserer Gesellschaft, die von solchen Ereignissen profitiert. Die große Mehrheit muss allerdings die Zeche bezahlen.“ so Eva Bulling-Schröter.

„Das wird insbesondere auf die hochverschuldete Kommune Garmisch-Partenkirchen zurückfallen. Nicht umsonst reden die GegnerInnen der Spiele von einem „Ausverkauf ihrer Heimat.“

Es handelt sich in Summe aber nicht nur um ein großes Umverteilungsprojekt der Gelder von unten nach oben. Umweltschäden, Naturzerstörung, falsche Vorbilder, ein ungesundes Sportverständnis mit Dopingskandalen etc. werden die tägliche Lebensqualität drastisch mindern. Das wird dem Tourismus in der Region Garmisch danach wohl eher schaden als nutzen.

Der an sich positive Grundgedanke von friedlichen völkerverbindenden sportlichen Wettkämpfen ist zu einer pervertierten Form geronnen, die im Interesse der gesamten Gesellschaft dringend verändert werden muss.“

Martin Böck(martin.boeck@dielinke-ingolstadt.de)PermalinkTrackback-Link
Tags: olympische spiele, garmisch, bürgerbegehren, umweltschutz
Views: 128

Kommentar(e)

Mein Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht