Nach Zuschlag für Frankreich
Ryder Cup geht in Luft auf
„Mit der Entscheidung gegen Neuburg hat sich der Wunsch einiger Weniger auf ein sportliches Großevent zerschlagen. Es ist an der Zeit darüber nachzudenken, ob derlei gigantische Planungen im Sinne der Nachhaltigkeit noch zeitgemäß sind, “ so Eva Bulling-Schröter, örtliche Bundestagsabgeordnete und umweltpolitische Sprecherin der LINKEN.
„Offensichtlich sah dies die Bundesregierung so, die sich ja weigerte in den Ryder Cup Steuermittel zu investieren. Offen bleibt, ob der Ryder Cup, wie immer wieder von den Organisatoren versprochen, wirklich wirtschaftlich so viele Vorteile für die Region gebracht hätte. Oder ob nicht die Stadt und der Landkreis auf einem Schuldenberg sitzen geblieben wären. Fakt ist, die Region profitiert im ökologischen Sinne und die Landschaft bleibt unzerstört.
Für die Zukunft wünsche ich mir, dass der Breitensport genauso gefördert wird wie sportliche Großevents, die nur einigen wenigen nutzen.“
