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29. Juli 201107:00

DIE LINKE fordert– Fördermaßnahmen statt „sitzen bleiben“!

29. Juli 2011

Zum Beginn der Sommerferien 2011

An diesem Freitag gibt es für bayerische Schülerinnen und Schüler das Jahreszeugnis. Wieder wird in vielen Zeugnissen „nicht versetzt“ zu finden sein.

Der Kreisvorsitzende der Partei DIE LINKE Ingolstadt, Roland Keller äußert sich dazu:
„Sitzen bleiben hat nachgewiesenermaßen keinen pädagogischen Wert. Und noch dazu kostet Sitzen bleiben den Steuerzahler pro Schüler rund 4.000 bis 6.000 Euro. Dieses Geld wäre in individuellen Fördermaßnahmen und kleineren Klassen viel sinnvoller angelegt.“

Für viele Schüler steht mit dem Schuljahresabschluss auch der Wechsel von der Grundschule in die Dreigliedrigkeit an.

Dazu Roland Keller weiter:
„Bayern ist Deutscher Meister der sozialen Selektivität im Bildungssystem. Während in anderen Ländern die Dreigliedrigkeit des Schulsystems zum Alteisen gelegt wurde, rostet sie in Bayern munter vor sich hin.

Die Chance für Kinder von Spitzenverdienern, auf ein Gymnasium zu kommen ist in Bayern 14 mal so hoch wie  für Kinder aus Arbeiterfamilien. DIE LINKE tritt dafür ein, soziale Hürden im Bildungssystem abzubauen. Wir wollen die Gemeinschaftsschule für alle Kinder bis zur 10. Klasse.“

DIE LINKE steht für kostenfreien Zugang zu Bildung – von der Krippe bis zur Hochschule. Dazu ruft der bayerische Landesverband zur Unterzeichnung einer Petition zum Thema „kostenfreie Bildung“ an den bayerischen Landtag auf. Sie kann auf der Homepage
www.die-linke-bayern.de  heruntergeladen werden.

Martin Böck(martin.boeck@dielinke-ingolstadt.de)PermalinkTrackback-Link
Tags: zeugnis, schule, bildung
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