Wer sind die Händler des Todes?
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Leserbrief zum Artikel vom 5. 11. 2011 im Donaukurier
„In dem erwähnten Artikel kann man lesen, dass auch Deutschland sich an der Erkundung von Chemiewaffen in der libyschen Wüste beteiligt. Es handelt sich demnach um neun Tonnen Senfgas, das das Regime des einstigen Machthabers Muammar al-Gaddafi hinterlassen haben soll.
Es stellen sich zwangsläufig die folgenden Fragen: Wie ist dieses Giftgas nach Libyen gekommen? Könnte es sein, dass es aus westlichen Ländern kam? Ich kann mich noch sehr gut erinnern, als die ehemalige Sowjetunion in Afghanistan die Taliban als Feind bekämpft hatte. Damals halfen die Amerikaner großzügig den Taliban bei der Aufrüstung. Warum sollte es im Fall Libyen anders sein? Die Wahrheit wird man möglicherweise so wie vieles andere nie herausfinden. Nach meiner Meinung sollten Waffenexporte aller Art generell verboten werden, dann können sie auch nicht in die ‚falschen Hände’ geraten.“
Roland Keller
