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16. Januar 201217:00

War is peace

16. Januar 2012

An der Seite des Mörders Assad

Leserbrief zum Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 12.01.2012

„An der Seite des Mörders Assad“ stehen sicher nicht Menschen, die sich aktiv in der Friedensbewegung und sozial engagieren und deshalb in einem Aufruf fordern: „Kriegsvorbereitungen stoppen! Embargos beenden! Solidarität mit den Völkern Irans und Syriens!“

Auch die Aussage „Das iranische und syrische Volk haben das Recht, über die Gestaltung ihrer politischen und gesellschaftlichen Ordnung allein und souverän zu entscheiden“ bedeutet nicht die Unterstützung diktatorischer Herrscher gegen die eigene Bevölkerung. Die Kritik an dem Aufruf zielt auf die Diffamierung all derjenigen, die sich gegen Rüstungsexporte und Militarismus wenden.

Es wäre für die Bevölkerung interessant ausführlich und detailliert zu erfahren, wer alles gute Geschäfte mit Syrien, Libyen, Irak, Iran und anderen Diktaturen gemacht hat. Standen diese etwa auch „An der Seite der Mörder Assad, Sadam Hussein, Gaddafi usw“?

Roland Keller


Artikel auf den Nachdenkseiten

An der Seite des Mörders Assad (SZ, 12.01.2012)

Martin Böck(martin.boeck@dielinke-ingolstadt.de)PermalinkKommentare 1
Tags: manipulation, frieden, aufruf
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