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Zur Zeit wird gefiltert nach: bulling-schröter

8. Dezember 201009:00

Cancún - Halbzeitbilanz

Schlupflöcher statt Lösungen

Zur Halbzeit des Weltklimagipfels in Cancún erklären die beiden Abgeordneten der Partei DIE LINKE Sabine Wils, MdEP, und Eva Bulling-Schröter, MdB:

In Cancun bleiben die wichtigsten Fragen - wie Reduktionsverpflichtungen und Finanzströme - bislang ungeklärt. Zudem befinden sich böse Nieten im Topf. So soll die riskante, teure und energiepolitisch sinnlose Abscheidung und Verpressung von CO2 (CCS) nun unter dem Dach der UN in den Clean-Development-Mechanism (CDM) integriert werden. CDM ist ein bereits bestehendes Instrument, mit dem sich Industrieländer durch Klimaprojekte in ärmeren Ländern zusätzliche Emissionsrechte kaufen können. "Das System steckt ohnehin voller Schlupflöcher. Mit CCS würde ein weiteres Instrument hinzukommen, welches die Verstromung fossiler Energien legitimiert. Diesmal nicht nur in den Industriestaaten, sondern  auch in den Ländern des Südens", so Eva Bulling-Schröter.

Sabine Wils fordert von der EU, dass sie sich, ohne Bedingungen an andere Länder zu stellen, zu einem Reduktionsziel von minus 30 Prozent gegenüber 1990 bekennt. "Das Europäische Parlament hat dies bereits in einer Resolution verlangt", so Wils. Zudem ist beschämend, dass die Entwicklungsländer von den reichen Staaten zu großen Teilen nur mit Krediten abgespeist werden sollen, statt mit Finanztransfers frischen Geldes. "Eigentlich unvorstellbar: Ich brenne dein Haus ab und gebe dir einen Kredit für den Wiederaufbau", sagt die EU-Abgeordnete.

Martin Böck(martin.boeck@dielinke-ingolstadt.de)PermalinkKommentare 0
Tags: klimaschutz, konferenz, un, bulling-schröter
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3. Dezember 201010:00

Wenig Hoffnung für Klima

Eva Bulling-Schröter auf dem Weg zur Klimaschutzkonferenz in Cancún

Regenwald

Die Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, die bayerischer Bundestagsabgeordnete der LINKEN, Eva Bulling-Schröter, nimmt ab Mittwoch, den 8.12.2010, an den Abschlussverhandlungen der UN – Klimakonferenz im mexikanischen Cancún teil. Große Hoffnungen auf positive Ergebnisse hat die umweltpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE nicht. „Alles spricht dafür, dass auch diese Konferenz, wie schon jene in Kopenhagen, ausgeht wie das Hornberger Schießen. Weder die Bundesregierung, noch die Europäische Union waren bereit, zumindest bei der Selbstverpflichtung zur CO2-Reduzierung, einen erster Schritt zu gehen. Die USA wurde vom Kongress einmal mehr darauf festgelegt, in Cancún ein globales Handeln im Kampf gegen die Erderwärmung zu torpedieren. Angesichts dessen ist es naiv, von China oder Indien Entgegenkommen zu erwarten. Die Zeichen stehen folglich auf gegenseitiger Blockade“, so Eva Bulling-Schröter.

Im Vorfeld der Konferenzteilnahme nutzt die Politikerin ihren Aufenthalt in Mittelamerika zu einem Informationsbesuch in Guatemala. Hier steht der Schutz der Regenwälder im Mittelpunkt des Programms. Neben dem Besuch von Projekten der guatemaltekischen „Regenwald Allianz“ sind Gespräch mit Regierungsvertretern und Nichtregierungsor-ganisationen geplant. Unter anderem ein Treffen mit Guatemalas Präsidenten Alvaro Colom und dem amtierenden Umweltminister Dr. Luis Zurita.

Martin Böck(martin.boeck@dielinke-ingolstadt.de)PermalinkKommentare 0
Tags: bulling-schröter, klimaschutz, regenwald, guatemala
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15. Oktober 201012:00

Energiewende sozial abfedern

Eva Bulling-Schröter zu der Ankündigung der Strompreiserhöhung bei Ökostrom

"Wer jetzt über die EEG-Umlage schimpft, übersieht, dass die Stromkonzerne aus dem Emissionshandel Extraprofite in Milliardenhöhe einstreichen. Würde die Bundesregierung diese Gewinne abschöpfen, könnte sie damit die Energiewende sozial abfedern", erklärt Eva Bulling-Schröter angesichts der aufgrund der höheren Umlage für erneuerbare Energien steigenden Strompreise. Die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

"Die großen Stromversorgungsunternehmen fahren seit Einführung des Emissionshandels im Jahr 2005 satte Extra-Gewinne ein. Die Preiseffekte des CO2-Handels an den Strommärkten bescheren ihnen leistungs- und risikolos Sondergewinne zwischen vier und sieben Milliarden Euro jährlich. Das Volumen wird insbesondere mit den Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke weiter steigen.

Die gestrige Bundestags-Anhörung zur geplanten Brennelementesteuer und zur ,Förderabgabe' hat einmal mehr deutlich gemacht, dass die so genannten ,windfall profits' der AKW-Betreiber mit den geplanten Instrumenten in den kommenden Jahren nur zu einem geringen Teil abgeschöpft werden, laut Öko-Institut maximal zu 46 Prozent. Saldiert bleiben den Konzernen zwischen 42 und 73 Milliarden Euro. Die Extragewinne der Kohlekraftwerksbetreiber sind hier noch gar nicht eingerechnet.

Würde man diese Profite abschöpfen, könnte man damit die Mehrkosten der erneuerbaren Energien für Verbraucherinnen und Verbraucher mit niedrigem Einkommen problemlos abfedern. Das Geld könnte außerdem zur Finanzierung von Energieeffizienzmaßnahmen eingesetzt werden, etwa eines ,Energiesparfonds' und einer verbesserten Förderung erneuerbarer Energien."


bulling-schroeter.de


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9. September 201011:00

Anfrage Ryder Cup

Eva Bulling-Schröter, Mitglied des Bundestages

Am 9. September stellte unsere Bundestagsabgeordnete Eva Bulling-Schröter folgende Anfrage an die Bundesregierung:

Einzelfrage zur schriftlichen Beantwortung für den Monat September 2010

Sehr geehrte Frau Rochlitz,

hiermit stelle ich, ergänzend zu einer gleichgelagerten Anfrage im Monat August, folgende Einzelfrage zur schriftlichen Beantwortung für den Monat September 2010 an die Bundesregierung:

In welchem Umfang beabsichtigt die Bundesregierung die mögliche Austragung des internationalen Golfturniers Ryder Cup 2018 in Deutschland durch ideelle, finanzielle oder infrastrukturelle Maßnahmen zu unterstützen und welche Art Garantien hat die Bundesregierung bezüglich der Bewerbung und Durchführung dieses Turniers bislang abgegeben.

Mit freundlichen Grüßen

Eva Bulling-Schröter

Martin Böck(martin.boeck@dielinke-ingolstadt.de)PermalinkKommentare 0
Tags: bulling-schröter, ryder cup
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3. September 201012:56

Linke Luxusautos

„Man kann kaum übersehen, mit welchem Genuss die Zahl und die Höhe der Bezüge, ebenso wie der Besitz des Herrn Klaus Ernst in diesem und in vorhergehenden Artikeln beschrieben werden. Es geht anscheinend nur darum, der Linken auf diese Art eins auszuwischen.

Dies ist umso interessanter, weil die Linke als einzige Partei die Veröffentlichung aller Bezüge der Abgeordneten und Funktionsträgern aus Wirtschaft und Industrie verlangt. Doch diese Forderungen werden abgelehnt mit der Begründung, dies schüre nur den Neid. Es käme nämlich ans Licht, wie viele ‚Nebenjobs’ als ‚Berater’ oder sonstiges so mancher Abgeordnete und Politiker anderer Parteien denn haben und wie hoch diese dotiert werden, von dem Vergleich mit der Industrie und der Wirtschaft ganz zu schweigen. Da wären die unbestrittenen ‚üppigen Bezüge’ des Herrn Ernst wahrhaftig nur Peanuts!“

Mit freundlichen Grüßen
Rigobert Hacker

Martin Böck(martin.boeck@dielinke-ingolstadt.de)PermalinkKommentare 0
Tags: bulling-schröter, klaus ernst
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