Zur Zeit wird gefiltert nach: integration
Kommunales Wahlrecht für MigrantInnen
LINKE Stadträte stellen Anträge
Kommunales Wahlrecht und Spielautomatensteuer
Unsere beiden Stadträte Jürgen Siebicke und Ulrike Hodek stellen für die nächste Sitzung des Stadtrates folgende Anträge:
Peitsche ja, Zuckerbrot nein?
Bußgelder und Förderangebote
Leserbrief zu oben genannten Artikel vom 22.11.2011 im Donaukurier
Bußgelder und Förderangebote“ liest man in der Überschrift dieses Artikels. Doch beim Lesen kriegt man nicht den Eindruck, dass man etwas „fördern“ will, eher das Gegenteil. Ich habe den Eindruck, dass die „Buße“ eher im Vordergrund steht.
Schon die Aussage „Mit Migranten, die nicht genug für ihre Integration tun, will die Zukunftskommission künftig strenger umgehen“ hört sich nicht so freundlich an. Wer will entscheiden, ob sich ein Migrant integrieren will, oder nicht? Braucht man denn dazu überhaupt eine „Zukunftskommission“? Und die Worte ihres Chefs, Herrn Manfred Weber: „Man dürfe sich nicht auf der Nase herumtanzen lassen“ jagen eher Angst ein.
Beim Lesen der Art des Artikels habe ich vor Augen die vielen deutschen Emigranten, die vor den Nazischergen ein Asyl im Ausland gesucht haben. Ob sie denn auch so aufgenommen wurden? Ist denn ein freundlicher Umgang ohne Drohungen nicht die bessere Lösung?
Rigobert Hacker
Integration ist eine soziale Frage
Stadtratsgruppe zur Situation in Ingolstadt
erschienen im "Blickpunkt Wochenende" KW46/2010
Auch in Ingolstadt ist die erfolgreiche Integration von Einwanderern vor allem eine soziale Frage. Folgt man dem Bildungsbericht von IRMA so sind Integration und Bildung eng miteinander verbunden. Sowohl für Zuwanderer als auch für Einheimische gilt gleichermaßen, dass in keinem anderen Bundesland der Bildungsabschluss so abhängig vom sozialen Stand der Eltern ist, als in Bayern und somit auch in unserer Stadt. Wie können wir also die Situation vor Ort verbessern? Die LINKE. Stadtratsgruppe hat mit Ihrem Antrag zum Sozialbericht eine Diskussion in Gang gesetzt, die es in Ingolstadt so zuvor noch nie gegeben hat, und die bis heute anhält. Auf Grundlage des Sozialberichts wird derzeit von der Stadt in Zusammenarbeit mit Politik und Sozialverbänden ein Integriertes Handlungskonzept - Soziales und Bildung erarbeitet, welches die Situation der Menschen verbessern soll. Wichtige Bestandteile eines solchen Handlungskonzepts sind für die Linken Stadträte unter anderen, dass Sozialarbeit dort stattfindet wo die Menschen leben, in Stadteilzentren in jedem Stadtbezirk. Dass das Angebot an Kindergrippen vor allem dort ausgebaut wird, wo der Anteil an Einwanderern besonders hoch ist, und dass es in allen Stadtbezirken gebunden
Ulrike Hodek, Jürgen Siebicke
„Gute Noten sollen vor Abschiebung schützen“
Leistung ist was für die anderen
Leserbrief zu „Gute Noten sollen vor Abschiebung schützen“ im Donaukurier vom 15.11.2010

Weshalb sollen türkische Kinder leisten, was deutsche nicht können? Ministerien und Regierungsbezirke machen seit Jahren an Personen (Lehrern und Schülern) und an Zeiteinteilungen, Zeitabläufen und Zeitlimit in Schulen herum. Mit immer größerer Häufigkeit führen sie methodische „Ansätze“ zu angeblich kindgerechter Lerneffizienz und Leistungssteigerung ein. Mit fast pathologischer Abneigung verweigern sie die Reform der Lerninhalte. Leidtragende sind Lehrer, Schüler, Hochschulen und Ausbildungsbetriebe. Würden die Verantwortlichen in Politik und Schuladministration an ihrer Leistung gemessen, dann Adieu gute Noten und Abschiebung.
Rolf Kaufmann
Wem gehört die Welt?
Natürlich ist der Islam ein Teil Deutschlands und wie das Christentum aus jüdischen Wurzeln entstanden. Mag die Integrationsrede des Bundespräsidenten Machtpolitikern suspekt sein, sie trifft den Kern der latent schwelenden Auseinandersetzungen zwischen den Vertretern der Ein-Gott-Religionen. Einige Kirchenvertreter und konservative Politiker nehmen Anstoß. Fürchten diese um den Zustand christlicher Werte und Möglichkeiten? Geht es diesen um Rettung christlicher Seelen oder nur einfach um Besitzstandswahrung? Wovor hat man Angst? Von Anbeginn an vom Leben gebeutelt und zum Sterben geboren, haben die Menschen Götter erfunden. Seitdem ersetzen Götter andere Götter, kämpfen Götter gegen Götter. Und der eine Gott besiegte alle Götter von vorher und für nachher. Gab es doch Götter, die fehlbar und solche, die unfehlbar waren. Der eine und einzige Gott sei unfehlbar, weil er keine anderen Götter neben sich dulde, sagte man. Damit ist das Problem mit den sterblichen Göttern aus der Welt geschafft. Religionen löschen jedoch weiterhin Religionen aus. Wie es noch viele Götter gab, gab es Sieger und Verlierer. Seit nur einen Gott ist, gibt es nur Sieger. Da Religion in das begrenzte Denken der Menschen verflochten ist, scheint ihre Struktur dahingehend ausgelegt, andere Religionen zu besiegen. Der Gott der Barmherzigkeit besiegte den Gott der Rache usw. Religionen, sind Hoffnung gebende, großartige Überlebensstrategien vieler Menschen. Gäbe es sie nicht , müsste man sie erfinden. Der Sieg über den Tod scheint dabei das zentrale, alles entscheidende Thema. Wer will schon sterben? Islam und Christentum haben den einen Gott! Was also habt ihr zu befürchten? Die Sorge des Herrn Thilo Sarazzin, DEUTSCHLAND SCHAFFT SICH AB“? Die deutschen Christen sterben aus? Wen in der Welt juckt das? Es gibt genug andere Gotterfüllte und Gottesgläubige und andere ohne Gott.
Rolf Kaufmann
