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Ethische Fragen sind seit Tschernobyl und Fukushima geklärt
Die Ethikkommission 'Sichere Energieversorgung' ist komplett überflüssig
"Die Ethikkommission 'Sichere Energieversorgung' ist komplett überflüssig. Wir brauchen keine Kommission, um die Risiken der Kernenergie neu zu bewerten", sagt Eva Bulling-Schröter, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzende des Umweltausschusses, anlässlich der heutigen Sitzung des Gremiums. "Die Fakten liegen auf dem Tisch, die gesellschaftlichen Mehrheiten sind auch klar. Was jetzt noch fehlt, ist ein Gesetz zum unverzüglichen Atomausstieg." Bulling-Schröter weiter:
"Welche Fragen soll die Ethikkommission eigentlich bearbeiten, die nicht längst beantwortet sind? Alle die Nutzung der Kernenergie betreffenden ethischen Fragen sind schon seit Tschernobyl, spätestens aber seit Fukushima endgültig geklärt: Atomkraft ist unverantwortlich riskant. Der unverzügliche Ausstieg aus dieser Technologie ist deshalb die einzig sinnvolle Option. Zu klären sind allein die Details eines beschleunigten Ausstiegs, einschließlich der Frage einer Strategie zum forcierten Ausbau der erneuerbaren Energien, der Übertragungsnetze und Speicher. Dafür ist eine Ethikkommission aber nicht die richtige Adresse. Das ist Sache des Parlaments. Der Bundestag ist auch der Ort, an dem eine neue Atomgesetznovelle schnellstmöglich verabschiedet werden muss, um den Ausstieg per Gesetz zu regeln."
Großdemo gegen Kernkraft
Alle Atomkraftwerke abschalten!
Der Kreisverband Ingolstadt der Partei DIE LINKE fährt am kommenden Samstag zur Anti-Atom Großdemonstration nach München.
Der Kreisverband Ingolstadt der Partei DIE LINKE fährt am kommenden Samstag zur Anti-Atom Großdemonstration nach München.
„Aus der Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima müssen jetzt Konsequenzen gezogen werden“, fordert Regina Pojda Sprecherin des Kreisverbandes Ingolstadt der Partei DIE LINKE.
„Das nukleare Zeitalter muss unverzüglich und dauerhaft beendet werden“, so Regina Pojda weiter. DIE LINKE. Kreisverband Ingolstadt ruft deshalb alle Ingolstädterinnen und Ingolstädter dazu auf, gemeinsam nach München zu fahren.
Treffpunkt ist am Samstag, den 26.3.2011 um 11:15 Uhr am Hauptbahnhof Ingolstadt. DIE LINKE. bekräftigt bei den Protesten bzw. Mahnwachen, die im ganzen Land stattfinden, ihre langjährige Forderung nach einem unverzüglichen und unumkehrbaren Ausstieg aus der Atomkraft. Dazu soll das Verbot der Nutzung von Atomtechnologien für militärische Zwecke sowie zur Energiegewinnung im Grundgesetz festgeschrieben und ein Exportverbot ausgesprochen werden.
Bei Rückfragen stehen wir Ihnen unter Tel: 0841 9310139 zur Verfügung.
Ausstieg aus der Kernkraft
Sofortige Stilllegung der 8 unsichersten AKWs in Deutschland!

In großer Betroffenheit über die Ereignisse in Japan und in große Sorge über die sich dort anbahnende Atomkatastrophe erklärt die bayerische Abgeordnete der LINKEN und Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Eva Bulling-Schröter:
Die Antiatombewegung kämpft nicht erst seit den tragischen Ereignissen in Japan für den unverzüglichen Atomausstieg. Darum ist es vollkommen legitim, das Mitgefühl und die Trauer um die Opfer des Erdbebens und des Desasters an den Atomkraftwerken mit der Forderung nach einem unverzüglichen Atomausstieg in Deutschland zu verbinden.
Die LINKE fordert die sofortige Stilllegung der acht ältestens bzw. unsichersten deutschen Atomkraftwerke: Isar 1, Biblis A und B, Neckarwestheim 1, Brunsbüttel, Unterweser, Krümmel und Philippsburg 1. Die restlichen Atomkraftwerke müssen schnellstmöglich dicht machen, also weit vor den Terminen, die die Bundesregierung jüngst mit ihrer unsäglichen Laufzeitverlängerung festgeschrieben hat. Sie müssen möglichst noch in dieser Legislaturperiode geschlossen werden.
Die LINKE fordert zudem: Keine Übertragung der Restlaufzeiten dieser acht AKWs auf andere Atomkraftwerke in Deutschland!
Den Beschluss zur Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke vom Oktober 2010 hat die Schwarz-Gelbe Koalition mit der Brechstange durchgesetzt. Der Ausbau der erneuerbaren Energien wird damit gebremst, am Einspeisevorrang für regenerativen Strom wohl demnächst gerüttelt. Und während die Atommüll-Zwischenlager überquellen, weil man in Gorleben kein Endlager errichten kann, werden sich auch hierzulande die Störfälle in den alten AKWs häufen. Die zusätzlichen Milliardenprofite, die die Atomwirtschaft jetzt einstreicht, waren der Bundesregierung anscheinend wichtiger, als Sicherheit und der schnelle und sozialverträglicheWeg zum Erneuerbaren-Energien-Zeitalter.
