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Zur Zeit wird gefiltert nach: mindestlohn

2. November 201115:47

Merkels Kehrtwende (das Dramas xter Teil)

2. November 2011

Ein Stück soziale Gerechtigkeit

Leserbrief zu diesem Artikel im Donaukurier am 1.11.2011

Ja, was für ein Schreck? Hat denn so über Nacht die Partei der CDU ein moralisches Gefühl übermannt? Es ist zwar sehr lobenswert, dass überhaupt jemand von der Regierung diesen Gedanken äußert, aber nach meiner Meinung viel, viel zu spät! Die Partei DIE LINKE und die Gewerkschaften fordern dies schon lange, sind aber immer bei den Regierenden auf heftigen Widerstand gestoßen. Es stellt sich unwillkürlich die Frage, wieso gerade jetzt?  Könnte es sein, dass der kurz bevorstehende Parteitag der CDU der Grund ist, damit die Partei etwas Soziales zum Thema macht?


Die Unkenrufe des Chefvolkswirtes der IHK für München und Oberbayern, Herrn Robert Obermeier, „Wir sehen die Gefahr, dass bestehende Arbeitsplätze wegfallen“, sind schon widerlegt allein durch die Aussage des Kreishandwerkmeisters Ingolstadt-Pfaffenhofen, Herrn Max Hechinger: „Wir in der Baubranche haben schon seit Jahren einen Mindestlohn und sind sehr zufrieden damit.“


Es gibt Arbeiter, die für zwei oder drei Euro die Stunde schuften. Die Worte des Arbeitgeberpräsidenten, Herrn Hundt: „Die Arbeit gibt nicht mehr her!“ sind übrigens auch die Worte des Herrn Professor Sinn und sie stimmen mich sehr nachdenklich. Wer bestimmt denn den ‚Wert der Arbeit’? Herr Hundt, oder Herr Professor Sinn? Wenn es denn so ist, wieso haben die ‚Banker’ so Schwindel erregende Einkünfte, obwohl sie überhaupt nichts Brauchbares produzieren? Sie spekulieren mit Geld und bringen mit dieser ‚Arbeit’ ganze Länder ins Verderben. Die dadurch entstehenden Sparzwänge verursachen nicht nur bei uns im Lande, sondern in Europa und in der ganzen Welt, Chaos und Elend. Es stellt sich die Frage: „Sind dies die ‚Werte’, die die genannten ‚Experten’ meinen und mit welchem Recht werden diese so extrem hoch honoriert?“


Und noch etwas: Schon allein wegen der Menschenwürde, die in unserem Grundgesetz garantiert ist, dürfte es für Arbeiter keine prekären Arbeitsverhältnisse geben. Wo bleibt die Menschenwürde, wenn trotz fleißiger Arbeit jemand zum Amt gehen und ums Geld betteln muss? Deshalb müsste ein angemessener Mindestlohn eine Selbstverständlichkeit sein!

Mit freundlichen Grüßen
Rigobert Hacker

Martin Böck(martin.boeck@dielinke-ingolstadt.de)PermalinkKommentare 0
Tags: mindestlohn, arbeit, soziale gerechtigkeit
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28. April 201115:00

Niedriglöhne treffen oft Frauen und junge Beschäftigte

28. April 2011

Mindestlohn jetzt!

Mailogo

„Der 1. Mai steht vor der Tür. Es ist eine Schande, dass es in Deutschland immer noch keinen gesetzlichen Mindestlohn gibt“, so die Bundestagsabgeordnete der Linken,  Eva Bulling-Schröter. Niedriglöhne breiten sich immer weiter aus. Insbesondere Frauen und junge Beschäftigte sind sehr oft von niedrigen Löhnen betroffen. Das ergab eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag bei der Bundesregierung. Danach müssen sich in der Stadt Ingolstadt 32,8 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten im Alter von 15 bis 24 Jahre mit einem niedrigen Lohn begnügen. Ebenso werden 29,1 Prozent der vollzeitbeschäftigten Frauen mit einem niedrigen Lohn abgespeist.

In Anbetracht dieser Zahlen meint Eva Bulling-Schröter:
„CDU/CSU und FDP müssen endlich ihre Blockadehaltung gegenüber einem gesetzlichen Mindestlohn aufgeben. Dieser ist ein entscheidender Schritt für mehr Gleichberechtigung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt. Außerdem würde ein Mindestlohn die Löhne von jungen Beschäftigten verbessern, die am Anfang ihres Berufslebens stehen. So wird ihre Zukunfts- und Familienplanung erleichtert. Will die Bundesregierung wirklich eine Politik betreiben, die Frauen und jungen Beschäftigten auf dem Arbeitsmarkt hilft, darf sie sich nicht länger dem Mindestlohn verweigern.“

Ab 1. Mai 2011 ist der deutsche Arbeitsmarkt für Beschäftigte aus Mittel- und Osteuropa offen. Das ist zu begrüßen. Es bedarf aber Schutzmechanismen für die Beschäftigten, wenn der Druck auf die Löhne nicht noch weiter steigen soll. Der Mindestlohn stellt eine allgemeine Lohnuntergrenze dar. Dass dies nötig ist, zeigen die Zahlen zum Wachstum der Niedriglohnbeschäftigung. Gab es im Jahr 2000 in der Stadt Ingolstadt 7.484 sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte im Niedriglohnbereich, waren es im Jahr 2009 bereits 8.134.

Die Politik muss dieser Entwicklung gegensteuern. DIE LINKE fordert, unverzüglich einen gesetzlichen Mindestlohn einzuführen, der bis 2013 auf 10 Euro pro Stunde ansteigt.

Gemeinsam mit den Gewerkschaften kämpft Eva Bulling-Schröter für gute Arbeit und gute Löhne und wird in diesem Jahr am 1. Mai beim DGB Ortkartell Schrobenhausen als Rednerin zu hören sein.

Martin Böck(martin.boeck@dielinke-ingolstadt.de)PermalinkKommentare 0
Tags: mindestlohn, arbeitslose, 1. mai, gewerkschaft
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3. April 201109:00

Neuer Kreisvorstand

2. April 2011

Kreismitgliederversammlung

Vorstand wieder komplett

Am 2. April 2011 trafen sich über ein Viertel der Genossinnen des Kreisverbandes Region Ingolstadt, um ihre Kreismitgliederversammlung durchzuführen.

Im ersten Teil redete der Landessprecher der bayerischen LINKEN Xaver Merk zur Situation nach den Landtagswahlen bzw. den Kommunalwahlen in Hessen. Doch den Schwerpunkt seiner Rede bildete das Thema Mindestlohn, bei dem er betonte, dass es wichtig sei das Thema vor Ort zu verankern und als LINKE lokale Aktionen durchzuführen.

Nach einer kurzen Pause trat die Versammlung wieder zusammen, um den Kreisvorstand zu komplettieren:

Als neuer Sprecher wurde Roland Keller aus dem Ortsverband Neuburg gewählt. Almuth Rönner und Roberto Paskowski wurden ebenfalls in den Vorstand gewählt.

Martin Böck(martin.boeck@dielinke-ingolstadt.de)PermalinkKommentare 0
Tags: vorstand, mindestlohn
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15. März 201115:00

Demo Leiharbeitsmesse

anlässlich der heutigen Zeitarbeitsmesse in Ingolstadt informierte DIE LINKE am 15. März 2011 über den Missbrauch der Leiharbeit für Dumpinglöhne.  Mit einem "Mindestlohnzug durch die Ingolstädter Innenstadt"  demonstriert sie für einen flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohn. Eine solche Lohnuntergrenze für alle Branchen und Gewerbe würde die Lohnspirale nach unten stoppen und wäre auch ein Schritt zur finanziellen Absicherung der Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter.

Die Zeit drängt:

Mindestlohn statt Lohndumping.

Martin Böck(martin.boeck@dielinke-ingolstadt.de)PermalinkKommentare 0
Tags: leiharbeit, mindestlohn, demonstration, sozial
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