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Zur Zeit wird gefiltert nach: umwelt

17. Mai 201115:30

Nach Zuschlag für Frankreich

17. Mai 2011

Ryder Cup geht in Luft auf

„Mit der Entscheidung gegen Neuburg hat sich der Wunsch einiger Weniger auf ein sportliches Großevent zerschlagen. Es ist an der Zeit darüber nachzudenken, ob derlei gigantische Planungen im Sinne der Nachhaltigkeit noch zeitgemäß sind, “ so Eva Bulling-Schröter, örtliche Bundestagsabgeordnete und umweltpolitische Sprecherin der LINKEN.

„Offensichtlich sah dies die Bundesregierung so, die sich ja weigerte in den Ryder Cup Steuermittel zu investieren. Offen bleibt, ob der Ryder Cup, wie immer wieder von den Organisatoren versprochen, wirklich wirtschaftlich so viele Vorteile für die Region gebracht hätte. Oder ob nicht die Stadt und der Landkreis auf einem Schuldenberg sitzen geblieben wären. Fakt ist, die Region profitiert im ökologischen Sinne und die Landschaft bleibt unzerstört.

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass der Breitensport genauso gefördert wird wie sportliche Großevents, die nur einigen wenigen nutzen.“

Martin Böck(martin.boeck@dielinke-ingolstadt.de)PermalinkKommentare 0
Tags: ryder cup, neuburg, umweltschutz, großevent
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6. Mai 201111:00

Bürgerbegehren zu den Olympischen Spielen

6. Mai 2011

Versprechungen nicht glauben, deshalb im eigenen Interesse abstimmen!

„Am 8. Mai 2011 können die BürgerInnen von Garmisch-Partenkirchen über zwei Bürgerbegehren abstimmen. Eines pro -, eines contra Olympia. Damit haben sie ein gewichtiges Wort bei der Entscheidung ob es Olympische Winterspiele 2018 in München geben wird mitzureden.

Hoffentlich werden sich die Bürgerinnen und Bürger in ihrem eigenen Interesse gegen die Olympischen Spiele entscheiden“ meint Eva Bulling-Schröter, umweltpolitische Sprecherin der LINKEN im Bundestag und bayerische Abgeordnete.

„Event-Ereignisse wie die Austragung Olympischer Spiele sind inzwischen vielen BürgerInnen als Auswuchs der neoliberalen Kultur bekannt. Medial werden Vorteile beschworen. Es stimmt ja auch: Es gibt eine Minderheit in unserer Gesellschaft, die von solchen Ereignissen profitiert. Die große Mehrheit muss allerdings die Zeche bezahlen.“ so Eva Bulling-Schröter.

„Das wird insbesondere auf die hochverschuldete Kommune Garmisch-Partenkirchen zurückfallen. Nicht umsonst reden die GegnerInnen der Spiele von einem „Ausverkauf ihrer Heimat.“

Es handelt sich in Summe aber nicht nur um ein großes Umverteilungsprojekt der Gelder von unten nach oben. Umweltschäden, Naturzerstörung, falsche Vorbilder, ein ungesundes Sportverständnis mit Dopingskandalen etc. werden die tägliche Lebensqualität drastisch mindern. Das wird dem Tourismus in der Region Garmisch danach wohl eher schaden als nutzen.

Der an sich positive Grundgedanke von friedlichen völkerverbindenden sportlichen Wettkämpfen ist zu einer pervertierten Form geronnen, die im Interesse der gesamten Gesellschaft dringend verändert werden muss.“

Martin Böck(martin.boeck@dielinke-ingolstadt.de)PermalinkKommentare 0
Tags: olympische spiele, garmisch, bürgerbegehren, umweltschutz
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10. März 201109:00

Das ökologische Desaster von E10

Benzingipfel schadet der Akzeptanz von Umweltpolitik

Das ökologische Desaster von E10 kam beim Benzingipfel nicht zur Sprache. Das Treffen war nichts anderes, als eine PR-Veranstaltung für Automobil- und Mineralölwirtschaft sowie Bundesregierung. Diese Ignoranz wird der Umweltpolitik insgesamt schaden.", erklärt die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Eva Bulling-Schröter zum Ergebnis des gestrigen Benzingipfels. Die Abgeordnete weiter:

"Die Kritik von Umwelt- und Entwicklungsverbänden am Agrospritboom war Regierung, Automobil- und Kraftstoffbranche Schnuppe. Offensichtlich ist es egal, ob durch das Durchdrücken von E10 weitere Wälder abgeholzt werden oder die Lebensmittelpreise steigen. Egal scheint, ob damit am anderen Ende der Welt Not und Elend produziert wird. Und das alles nur, um strengeren CO2-Grenzwerten für Fahrzeuge aus dem Weg zu gehen.

Selbst für die AutofahrerInnen ist nichts herausgesprungen. Es gibt seitens der Automobilbranche keinerlei Garantien bezüglich der technischen Verträglichkeit von E10. Für das Debakel will niemand die Verantwortung übernehmen; die VerbraucherInnen werden wieder einmal allein gelassen.

Die LINKE tritt für einen sofortigen Stopp von E10 ein. Wir haben in der Vergangenheit eine Beimischungspflicht abgelehnt und sehen uns in unseren Forderungen bestätigt. Es kann nicht sein, dass ausgerechnet mit ökologischer Begründung Kraftstoff angeboten wird, der in der Gesamtbilanz mehr CO2 freisetzen kann, als fossiler Kraftstoff. So wird Klimaschutz und verantwortliches ökologisches Handeln ad absurdum geführt. Unter dem Strich besteht die Gefahr, dass Menschen in Zukunft schwerer motivierbar sein werden, umweltpolitische Maßnahmen zu akzeptieren. Denn sie können nicht sicher sein, ob es nicht wieder einmal nur um die Profitsicherung für ein paar Konzerne geht."

Martin Böck(martin.boeck@dielinke-ingolstadt.de)PermalinkKommentare 0
Tags: benzin, umwelt
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7. März 201114:00

Umweltverbände und Wissenschaft beteiligen

Benzingipfel

"Der Benzingipfel darf nicht zu einem Lobbyistentreffen von Automobil- und Mineralölwirtschaft verkommen. Um Kompetenz in die Debatte zu bringen, müssen Vertreter von Umweltverbänden und Wissenschaft an diesem Treffen teilnehmen", fordert die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Eva Bulling-Schröter. "Verbände wie Greenpeace, Misereor oder der BUND haben Wichtiges zum Thema zu sagen und selbst die Sachverständigenräte der Bundesregierung für Umwelt und Landwirtschaft haben begründete Zweifel angemeldet, ob Agrokraftstoffe zukunftsfähig sind oder nicht viel eher Ressourcenvernichtung auf Kosten von Umwelt und Entwicklung."

Bulling-Schröter weiter: "Umweltminister Norbert Röttgen meint, die Mineralölindustrie solle sich endlich eine vernünftige Strategie überlegen, statt jeden Tag widersprüchliche und verwirrende Botschaften auszusenden. Diese Kritik muss sich allerdings erst recht die Bundesregierung selbst gefallen lassen. In Sachen Klimaschutz im Automobilsektor hat sie keine Strategie. Statt der Automobilbranche strengere Emissionsgrenzen vorzugeben betreibt sie Auftragsarbeit für Daimler & Co. - und das auch noch stümperhaft. In ökologischer und sozialer Hinsicht sind steigende Agrokraftstoffquoten, wie die Bundesregierung sie favorisiert, aber Missmanagement erster Güte. Ob Vernichtung von Tropenwäldern, Vertreibung von Kleinbauern oder Verknappung von Nahrungsmitteln - was als Umweltschutz verkauft wird, verkehrt sich beim Run auf die Böden vielfach in sein Gegenteil."

Martin Böck(martin.boeck@dielinke-ingolstadt.de)PermalinkKommentare 0
Tags: benzin, beteiligung, umwelt
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28. Januar 201110:36

CO2-Verklappung kein Klimaschutz

Pressemitteilung zur CO2-Verklappung

Eva Bulling-Schröter

„Die Verpressung von CO2 bleibt was es ist: vorgetäuschter Klimaschutz“, erklärt die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Eva Bulling-Schröter, zum Besuch es ehemaligen Bundesumweltministers und SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel bei der CCS-Pilotanlage von Vattenfall in Schwarze Pumpe im Landkreis Spree-Neiße. Bulling-Schröter weiter:

„Wenn Minister Gabriel meint, mittels der Abscheidung und Verpressung von Kohledioxid aus Braunkohlekraftwerken könne umweltfreundlicher Strom hergestellt werden, dann irrt er genauso, wie der brandenburgische Wirtschaftsminister.

DIE LINKE im Bundestag unterstützt die LINKE in Brandenburg bei der Ablehnung diese Technologie. Sie ist ein Türöffner, um die Ära der Kohleverstromung zu verlängern. Dabei ist die Langzeitsicherheit der Speicherung wissenschaftlich noch völlig ungeklärt. So ist gelöstes CO2 extrem aggressiv. Versuche in Texas führten zur Auflösung von Teilen der Deckschicht. Die Sicherheitsbedenken werden verschärft durch den gerade bekannt gewordenen Austritt von CO2 aus dem Untergrund in die Atmosphäre im kanadischen Bundesstaat Saskatchewan. Dort stammt das CO2 laut einem Gutachten mit hoher Wahrscheinlichkeit aus einem CCS-Projekt in unmittelbarer Nähe. Auf einer Farm bildeten sich Schaumkronen auf Gewässern und Tiere wurden getötet.

Nicht zuletzt hat sich erst diese Woche der Sachverständigenrat für Umweltfragen bei der Bundesregierung erneut gegen CCS ausgesprochen. CCS sei nicht nur riskant und überflüssig, sondern behindere und verteuere zudem den Umbau des Energiesystems auf eine regenerative Vollversorgung. Dem ist nichts hinzuzufügen.“

Martin Böck(martin.boeck@dielinke-ingolstadt.de)PermalinkKommentare 0
Tags: co2, ccs, umwelt
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