Armut in einer reichen Stadt

Einen Armutsbericht für Ingolstadt fordern die Stadträte der LINKEN. Nur wer detailliert die Probleme kennt, kann zielgerichtet und sinnvoll handeln. Andere Parteien zogen mit eigenen Anträgen nach und der Stadtrat beauftragte die Verwaltung mit der Erarbeitung einesSozialberichtes.

Im Antrag der LINKEN heißt es: „Armut gibt es auch in Ingolstadt. 6500 Menschen in Ingolstadt sind auf ALGII oder Sozialhilfe angewiesen. Hinzu kommen all jene die Arbeit haben, deren Lohn jedoch unter der von der EU definierten Armutsgrenze liegt. Besonders alarmierend ist die Tatsache, dass die Zahl der in SGB II – Bedarfsgemeinschaften lebenden Kindern unter 15 Jahren von 1065 Personen im Jahr 2002 auf über 2300 in 2007gestiegen ist.“ Der Sozial bericht sei ein erster Schritt für vorbeugende Maßnahmen und gezielte Hilfen. „Die Stadt kann die Probleme nicht lösen, aber was sie kann, muss sie tun“, meint Stadträtin Ulrike Hodek.

Beihilfen für Weihnachten

Eine Weihnachtsbeihilfe wäre ein kleiner Beitrag dazu, dass auch sozial Benachteiligte und insbesondere die betroffenen Kinder ein schönes Weihnachtsfest erleben können .Dafür wollte DIE LINKE eine einmalige Weihnachtsbeihilfe von 80.- Euro. Die Stadtratsmehrheit sagte: NEIN!!!