Unterstützung der Jugend in den Stadtteilen ist für Ulrike Hodek und Jürgen Siebicke, die beiden Stadträte der LINKEN, ein wichtiges Anliegen. Dafür sollen finanzielle Mittel bereitgestellt werden.
Für die Jugendarbeit vor Ort werden Anlaufstellen und Treffpunkte in den Stadtteilen gebraucht. Ebenso wichtig sind AnsprechpartnerInnen, die für die
Jugendlichen im Stadtteil erreichbar sind und sich deren Sorgen und Probleme annehmen. Gute Erfahrungen gibt es bereits mit dezentralen Jugendzentren und mit mobilen SozialarbeiterInnen, so genannten „Streetworkern“.
Hier gibt es eine deutliche Unterversorgung und es muss schnell etwas geschehen. DIE LINKE wollte deshalb Gelder für zwei dezentrale Jugendzentren und vier weitere mobile Sozialarbeiter im Stadthaushalt bereitstellen. Gegenwärtig wird durch die Stadtverwaltung geprüft, wo solche Einrichtungen am dringendsten gebraucht werden. Sobald dieser Bericht vorliegt muss sofort gehandelt werden. Dies sollte der Antrag sicherstellen. Denn, so Stadtrat Jürgen Siebicke: „Den Jugendlichen von Heute nützen Streetworker in den Jahren 2010 oder 2011 relativ wenig.“ Die Stadtratsmehrheit hat die Entscheidung vorerst vertagt und will erst den Bericht abwarten.