
Der von den LINKEN beantragte Armutsbericht für Ingolstadt, liegt jetzt als Sozialbericht vor. Wie erwartet, steht Ingolstadt in vielen Bereichen besser da als vergleichbare andere Städte. Aber 10% Kinderarmut in einer reichen Stadt ist kein Grund sich zurückzulehnen, sondern ein Skanal. In unserer Stadt mangelt es an bezahlbaren Wohnungen. Der gemeinnützige Wohnungsbau muss deutlich mehr als bisher gefördert werden. Schon heute sind über 1000 Menschen in unserer Stadt von Altersarmut betroffen. Wenn die Hartz IV-Empfänger, die Minijobber und die Beschäftigten im Niedriglohnsektor ins Rentenalter kommen, wird diese Zahl enorm ansteigen. Neben der Schaffung von mehr existenzsichernden Arbeitsplätzen, braucht es kommunale Maßnahmen die der Altersarmut entgegenwirken. Der Sozialbericht ist eine kommunalpolitische Herausforderung für Alle. DIE LINKE wird sich ihr stellen und so die Diskussion zu diesen Themen vorantreiben. Wir haben damit begonnen, mit Betroffenen und Fachleuten sozialpolitische runde Tische zu organisieren, um so gezielt Lösungsansätze zu suchen. Nach dem großen Thema Leiharbeit haben wir uns jetzt mit der Situation Alleinerziehender auseinandergesetzt. Themen wie Kinderarmut, demographischer Wandel und die Wohnungssituation in unserer Stadt werden folgen.