Stadthaushalt: Minus 10%

Die Wirtschaftskrise geht auch an der Boomtown Ingolstadt nicht vorbei. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer sind eingebrochen. Die Stadt muss sparen! Sparen? – Aber auf wessen Kosten? Der Rotstift wird insbesondere in den Bereichen Kinder, Jugend und Frauen angesetzt. So sollen beispielsweise in der Jugendsozialarbeit die Ausgaben von 380.000 € auf 295.000 € drastisch gekürzt werden. Die Zuschüsse für das Frauenhaus sollen von 100.000 € auf 75.000 € sinken. Auch die Beamten und Angestellten unserer Stadtverwaltung benötigen scheinbar kein neues Wissen, denn Ihre Fortbildungskosten von bisher 275.000 werden auf Null gesetzt. Ein besonders heikles Thema ist die geplante Kürzung der Zuschüsse für die freien Träger von Kindertagesstätten. Nicht nur, das diese Einrichtungen für eine ausreichende Versorgung gebraucht werden, eine Folge dieser Kürzung wird sein, dass die Gebühren für Kinderbetreuung steigen. Mit den Linken wird ein Sparhaushalt, der zu Lasten von Kindern, Jugendlichen, Frauen und Eltern geht, jedenfalls nicht zu machen sein.