Was geschieht, wenn die Finanzkrise die Lage der regionalen Wirtschaft zunehmend verschärft und sich die Investoren aus Kostengründen zurückziehen? Wer übernimmt dann das finanzielle Risiko? Die Raffineriebetreiber haften lediglich mit 900 000.-€ bei der Beseitigung der Altlasten. Was dann? Wer bleibt auf dem Öldreck sitzen? Was passiert wenn der Verein zahlungsunfähig wird? Was streicht die Kommune für die Finanzierung des Stadions, muss dann der Bürger für diesen Prestigebau bluten?
Auch die Gegenfinanzierung durch das ESV Gelände ist fraglich. Derzeit sind zwei Trainingsplätze für Profi- und Allgemeinsport geplant. Dem FC 04 gehören 20 Mannschaften an, die derzeit auf die ganze Stadt verteilt trainieren und dringend eine Heimat suchen. Auf die Frage ob das ESV Gelände künftig für diese Mannschaften zur Verfügung stehen soll antwortete Oberbürgermeister Lehmann: „Derzeit gibt es eine Mehrheit im Stadtrat dafür, dass das ESV Gelände verkauft werden soll.“
