Fast zehn Jahre brauchte die bayerischeStaatsregierung für die Vorlage ihres Sozialberichtes. Schon lange ruhte das Werk im „Giftschrank“ des Ministeriums. Doch immer wieder wurde die Veröffentlichung verschoben. Die nun endlich vorgelegten Daten passen nicht in die heile bayerische CSU-Welt. Auch im Freistaat nimmt die Armut zu.
Insbesondere Alleinerziehende, Jugendliche und ältere Menschen sind betroffen. „Der Bericht hat uns bestätigt, es ist nicht alles Gold was glänzt“, so die linke Stadträtin Ulrike Hodek, „wir brauchen schnellstens den Sozialbericht für Ingolstadt. Denn auch da kann noch so manche unangenehme Überraschung auf uns zukommen.“