Die soziale Diskussion vorantreiben

Mit dem Stadtratsantrag zur Erstellung eines Sozialberichts und der darauf folgenden Vorlage dieses Berichts durch die Stadt, hat DIE LINKE eine Diskussion entfacht, die politisch hohe Wellen schlägt. In Ingolstadt wird jetzt über Armut diskutiert. Das Armutsrisiko bei Alleinerziehenden und Einwanderern, das Problem bezahlbaren Wohnraum zu finden und Armut im Alter, sind Themen mit denen sich die Stadtpolitik jetzt beschäftigen muss. Der erste sozialpolitische Runde Tisch der LINKEN zum Thema „Armutsrisiko – Alleinerziehend“ hat die Diskussion weiter vorangetrieben. Oberbürgermeister Alfred Lehmann sprach auf seinem Neujahrsempfang von der besonderen Armutsgefahr für Alleinerziehende und dass es eine wichtige Aufgabe der Stadt sei, dieses Problem zu lösen. Auch die Familienbeauftragte der Stadt, Adelinde Biank, will beim Bündnis für Familie eine Arbeitsgruppe einrichten, die sich mit den Problemen der Alleinerziehenden beschäftigt.

Wie über die Medien zu erfahren war, beschäftigen sich mittlerweile auch andere Parteien in Ingolstadt mit dem Sozialbericht und haben dazu Arbeitskreise eingerichtet. „Beim Wettstreit um die beste Sozialpolitik machen wir gerne mit. Wir wollen die soziale Diskussion weiter anschieben. Deshalb ist der Ingolstädter Sozialbericht Schwerpunkt für die Arbeit des gesamten Stadtverbandes der Ingolstädter LINKEN“, so der neue Stadtverbandsvorsitzende Roland Hopp in seiner Antrittsrede.