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Kein Lohndumping am Klinikum

Liebe Kolleginnen und Kollegen der Service – Gesellschaft, wir die Linke und ich als OB – Kandidat wollen die Ungleichbehandlung am Klinikum so schnell als möglich beenden.

 

 

Im Klinikum in Ingolstadt gibt es zweierlei Beschäftigte und das halten wir für einen unerträglichen Zustand. Wir wollen weder im Gesundheitssystem, als auch bei den Beschäftigten ein Zwei- Klassen System, diejenigen, die nach TVöD bezahlt werden und diejenigen, die ausgegliedert in einer Servicegesellschaft arbeiten. Die Unterschiede bei der Entlohnung betragen mehrere hundert Euro und das heißt dann auch: weniger Rente und weniger Wertschätzung für die gleiche Arbeit. Gerade auch Dienstleistungen wie Reinigung, Küche, Logistik, Ver- und Entsorgung sowie Patientenbegleitung sind unabdingbar und müssen deshalb auch honoriert werden, da sie ja meistens sowieso im Niedriglohnbereich liegen.

Wir fragen uns, warum genau bei denjenigen gespart werden soll, die sowieso schon am Wenigsten verdienen. Gesundheit ist eben keine Ware, genauso wie die Beschäftigten.

Und wir fragen uns, ob sich die Verantwortlichen es sich auf Dauer leisten können , dass die Fluktuation und der Krankenstand bei den Beschäftigten immer höher wird, weil sie sich ihren Job nicht mehr leisten können oder die Belastung immer höher wird?

Was wir brauchen ist ein Klinikum, das gute, faire Arbeit bietet und damit die Zufriedenheit der Beschäftigten und der PatientInnen stärkt. Nur so hat das Klinikum eine Zukunft und kann seinen guten Ruf verteidigen.

Deshalb unterstützen wir eine Angleichung an den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes. Wir werden im Stadtrat für eine Wiedereingliederung der Beschäftigten ins Mutterhaus eintreten und diejenigen auch in die Pflicht nehmen, die für eine Ausgliederung gestimmt haben.

Als OB- Kandidat sehe ich gerade auch meine Verpflichtung darin diejenigen zu unterstützen, die eben wenig oder gar keine Lobby im Stadtrat haben, denn wir brauchen ein soziales Ingolstadt und keinen Stadtkonzern mit Ausgliederungen und Billiglöhnern.

 

 

Mit vielen Grüßen

Christian Pauling  (OB- Kandidat )


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