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Roland Meier

Kurzzeitpflege vor dem Aus!

Selbst die Alten und Pflegebedürftigen des Alten und Pflegeheims Heilig-Geist-Spital, fallen still und heimlich dem städtischen Sparzwang, verursacht durch betrügerische Manipulationen bei Audi und VW, zum Opfer.

Wie der Donaukurier in seiner Ausgabe vom 22.November 2016 berichtet, sollen 85 Plätze von derzeit 186 Bewohnern dem Sanierungskonzept des Sozialausschusses zum Opfer fallen. Die Stadt Ingolstadt, vertreten durch Stiftungsreferent Helmut Chase, die laut Satzung der Stiftung, Vertreter und Verwalter ist, sieht sich anscheinend nicht in der Lage, ihrer Verantwortung gegenüber den Alten und Pflegebedürftigen gerecht zu werden. Gleichzeitig sind die Verantwortlichen bereit, die Defizite im Millionenbereich für Großprojekte wie Hotel, Kongresshalle  und Theater bereit zu stellen. Für Alte und Kranke bleibt da halt kein Geld übrig.

Besonders unsozial ist jedoch der Wegfall der Kurzzeitpflege-Station, in der Pflegebedürftige bisher untergekommen sind, wenn die zuhause pflegende Person z. B. durch einen Klinikaufenthalt oder bei Verhinderung ausfällt.

Dabei haben pflegende Angehörige laut Pflegestärkungsgesetz Anspruch auf einen Kurzzeitpflegeplatz.

Wir, DIE LINKE. Region Ingolstadt, fordern den Oberbürgermeister Christian Lösel auf, dafür Sorge zu tragen, dass alle Plätze im Heilig-Geist-Spital erhalten bleiben, weil menschliche Grundversorgung nicht von der wirtschaftlichen Lage abhängig sein darf.