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Eva Bulling-Schröter

Sind verkaufsoffene Sonntage eine Möglichkeit, dem Einzelhandel in der Corona-Krise zu helfen?

Das sagt die Linke Stadtratsgruppe dazu:

 

Dass der Einzelhandel jegliche Unterstützung braucht, um die Corona- Krise zu überleben ist unbestritten und dringend notwendig. Allerdings leidet der örtliche Handel nicht nur darunter, sondern schon seit Längerem unter dem veränderten Kaufverhalten via Internet.

Einkaufen in der Stadt muss wieder attraktiver werden. Dazu gehört für die Linke auch eine gute regionale Internetplattform für regionale Anbieter und Dienstleistungen.

Die Linke sagt eindeutig nein zu verkaufsoffenen Sonntagen.

Gebetsmühlenartig wird dies Forderung nach verlängerten Öffnungszeiten immer wieder mit unterschiedlicher Argumentation bemüht. Jetzt mit dem Argument der Hilfe für den Einzelhandel aufgrund der Ausfälle durch die Corona Pandemie.

Doch es gibt einige einfache Wahrheiten: Geld kann nur einmal ausgegeben werden, daran ändern auch neue Öffnungszeiten nichts. Gerade in Zeiten von Kurzarbeit und drohender Entlassung sitzt der Euro nicht mehr so locker. Events in der Innenstadt sind sehr sinnvoll, aber müssen sie mit offenen Läden kombiniert werden?

Die Beschäftigten brauchen ihre Freizeit und es gibt immer noch Menschen, die sonntags die Kirchen besuchen. Beides fällt für die Linke unter individuelle Freiheitsrechte.


Pressemitteilungen: DIE LINKE. Bayern

Bayerische Regierung überlässt Schutzbedürftige auf Lesbos ihrem Schicksal

„Die Entscheidung des Landtags nimmt den Tod schutzbedürftiger Menschen billigend in Kauf. Die schrecklichen Zustände der Camps auf Lesbos sind bekannt. Wer hier wegsieht, überlässt Schutzbedürftige ihrem Schicksal. Die CSU tritt einmal mehr christliche Werte mit Füßen. Die Bedingungen für die Asylsuchenden auf Lesbos sind menschenunwürdig. Die beantragte Aufnahme der 500 besonders schutzbedürftigen Asylsuchenden wäre das Mindestmaß an humanitärer Hilfe. Aber selbst das gestehen CSU, Freie Wähler und AfD diesen Menschen nicht zu. Weiterlesen

Boni für die einen, Hungerlöhne für die anderen - Zweiklassengesellschaft bei der Deutschen Post DHL

Die von Vorstandschef Appel angekündigten Boni haben einen bitteren Beigeschmack. Zum einen scheinen sie wie ein Trostpflaster, wenn Appel weiterhin betont, dass Entlassungen nicht auszuschließen seien. Zum anderen – und das ist viel perfider – lenkt diese Ankündigung davon ab, dass die Deutsche Post DHL bei dem deutschladweit tätigen Unternehmen Deutsche Post Customer Service GmbH (DP CSC GmbH) Armutslöhne zahlt und sich kategorisch Tarifverhandlungen verweigert. Weiterlesen

Kulturmilliarde verabschiedet: Kampf um Existenzsicherung geht weiter!

Für die Soloselbständigen und Freischaffenden im Kreativbereich gilt trotz "Kulturmilliarde" weiterhin, dass keine finanzielle Sicherung der Lebenshaltungskosten vorgesehen ist. In Bayern trifft das mehr als 150.000 Selbständige mit einem Jahresumsatz von weniger als 17.500 Euro und geringfügig Beschäftigte. Weiterlesen

Anschlag auf LINKE Bezirksrätin ist ein Anschlag auf die Demokratie

„Der Anschlag auf die Bezirksrätin Stefanie Kirchner ist ein Anschlag auf DIE LINKE. Ein Anschlag auf DIE LINKE ist ein Anschlag auf die Demokratie.“ Weiterlesen

Was wusste die Finanzaufsicht und die bayerische Staatsregierung? LINKE Bayern fordert lückenlose Aufklärung im Fall Wirecard.

„Der Skandal um Wirecard fällt auch auf das Ansehen des Freistaats zurück. Die Vertreter*innen der bayerischen Staatsregierung müssen jetzt transparent offenlegen, was sie wussten. Es ist derzeit nicht nachvollziehbar, wieso Aufsicht und Prüfer*innen nicht früher auf Wirecard aufmerksam geworden sind. Falls sich zeigen sollte, dass es hier Mitwissende gab, dann müssen Konsequenzen folgen." Weiterlesen