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Eva Bulling-Schröter

Wirklich nur ein Missverständnis?

Da sollen Sinti eines Platzes, den sie angemietet hatten verwiesen werden und zu Recht gibt es Nachfragen. Dann erklärt der Pressesprecher der Stadt, dass dies nur ein „Missverständnis“ sei und trotzdem wird ein neuer Platz für das Missionszelt und die dazu gehörenden Wohnmobile gesucht.

Alles ein Missverständnis oder eine Standard – Argumentation, wenn es um Sinti und Roma geht?

Begründet wird das durch die Anzahl der Wohnmobile, deren Zahl offensichtlich im Vorfeld nicht geklärt wurde.

Vorwürfe werden weit von sich gewiesen. Aber es hat ein Gschmäckle. Nach wie vor steht ein Beschluss des Stadtrates an, endlich einen Platz oder eine Straße nach Hugo Höllenreiner zu benennen. 

Nochmal zur Erinnerung: Hugo Höllenreiner, der als Kind den menschenverachtenden medizinischen Versuchen durch KZ - Arzt Josef Mengele ausgesetzt war, konnte nur durch Zufall dem Holocaust entkommen. Er war einer von wenigen. 

Er lebte viele Jahre in dieser Stadt und stellte sich auch hier als Zeitzeuge zur Verfügung. Gerade an Ingolstädter Schulen war er ein gerne gesehener Gast.

Die Linke hatte OB Dr. Lösel deshalb schon im vergangenen Jahr und auch in diesem dazu einen Brief geschrieben, allerdings daraufhin nie Antwort bekommen.

Genau dieses Klima ist es, dass Misstrauen schürt. Es würde der Stadt Ingolstadt gut anstehen mit der Geschichte offensiv um zu gehen. Dazu gehört eine Hugo Höllenreinerstrasse genauso, wie die Nicht – Vermietung von städtischen Räumen an Geschichtsrevisionisten

 

 

 


Pressemitteilungen: DIE LINKE. Bayern

Bayerisches Integrationsgesetz in Gänze abschaffen!

„Die Richter*innen des bayerischen Verfassungsgerichts haben durch ihre Entscheidung dargelegt, wie autoritär und antidemokratisch dieses zutiefst diskriminierende Gesetz ist. Die bayerische Regierung will hier diktieren, welche Meinung als die richtige propagiert werden soll. Diese Denke lässt an dunkle Zeiten erinnern. Menschen dadurch zu unterscheiden, ob sie zu „uns“ gehören oder nicht, ist schlichtweg rassistisch." Weiterlesen

Uni Erlangen-Nürnberg verrät wissenschaftliche Ideale!

„Eine absurdere Begründung kann ich mir gar nicht vorstellen: Mit der Argumentation könnten ganze Fachbereiche geschlossen werden. Während die FAU sich nicht zu schade ist, Wirtschaftsunternehmen an die Uni zu lassen, trennt sie kenntnisfrei zwischen Politik und Wissenschaft. Sie vereitelt Aufklärung und macht selbst Politik, das, was sie vorgibt, nicht zu wollen." Weiterlesen

Solidarität mit den Streikenden von Amazon am Standort Graben!

„Es ist jedes Jahr dasselbe Spiel. Amazon verlangt, dass alle zu ihrem "Cyber-Monday" und dem Weihnachtsgeschäft wie Roboter funktionieren. Das bedeutet Megaprofite für den Konzern, aber auch gesundheitsgefährdenden Dauerstress für die Beschäftigten. Gleichzeitig weigert sich Amazon aber in Tarifverhandlung mit den Beschäftigten und ihrer Gewerkschaft zu gehen. Stattdessen setzen sie auf prekäre Arbeitsverträge mit Befristung, das ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten." Weiterlesen

Streik bei Amazon - Gute Arbeit gibt es nur mit Tarifvertrag!

In der Nacht von gestern auf heute, haben die Beschäftigten des Amazon-Konzerns an vielen deutschen Standorten die Arbeit niedergelegt. Auch in Graben in Bayern streiken die Kolleg*innen. Sie fordern, dass Amazon endlich den Tarifvertrag für Einzel- und Versandhandel übernimmt. Gerade zum Jahresende zieht die Belastung für die Beschäftigten nochmal massiv an. Unter dem Motto "Der Druck muss raus" bezogen sie deshalb heute Morgen ihren Streikposten. Weiterlesen

Rahmenpläne für Pflegeausbildung unverzüglich vorlegen!

„Es ist geradezu peinlich: Die Staatsregierung ist nicht fähig, den Rahmenlehrplan für die Pflegeberufe umzusetzen. Es darf doch nicht sein, dass Auszubildende ihre Ausbildung nicht planmäßig im Frühjahr 2020 starten können, weil die Regierung zu langsam arbeitet. Auf der einen Seite werden händeringend Pflegekräfte gesucht und Imagekampagnen gefahren. Auf der anderen Seite verhindert die Regierung, dass junge Menschen diesen Beruf erlernen können." Weiterlesen