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Eva Bulling-Schröter

Wirklich nur ein Missverständnis?

Da sollen Sinti eines Platzes, den sie angemietet hatten verwiesen werden und zu Recht gibt es Nachfragen. Dann erklärt der Pressesprecher der Stadt, dass dies nur ein „Missverständnis“ sei und trotzdem wird ein neuer Platz für das Missionszelt und die dazu gehörenden Wohnmobile gesucht.

Alles ein Missverständnis oder eine Standard – Argumentation, wenn es um Sinti und Roma geht?

Begründet wird das durch die Anzahl der Wohnmobile, deren Zahl offensichtlich im Vorfeld nicht geklärt wurde.

Vorwürfe werden weit von sich gewiesen. Aber es hat ein Gschmäckle. Nach wie vor steht ein Beschluss des Stadtrates an, endlich einen Platz oder eine Straße nach Hugo Höllenreiner zu benennen. 

Nochmal zur Erinnerung: Hugo Höllenreiner, der als Kind den menschenverachtenden medizinischen Versuchen durch KZ - Arzt Josef Mengele ausgesetzt war, konnte nur durch Zufall dem Holocaust entkommen. Er war einer von wenigen. 

Er lebte viele Jahre in dieser Stadt und stellte sich auch hier als Zeitzeuge zur Verfügung. Gerade an Ingolstädter Schulen war er ein gerne gesehener Gast.

Die Linke hatte OB Dr. Lösel deshalb schon im vergangenen Jahr und auch in diesem dazu einen Brief geschrieben, allerdings daraufhin nie Antwort bekommen.

Genau dieses Klima ist es, dass Misstrauen schürt. Es würde der Stadt Ingolstadt gut anstehen mit der Geschichte offensiv um zu gehen. Dazu gehört eine Hugo Höllenreinerstrasse genauso, wie die Nicht – Vermietung von städtischen Räumen an Geschichtsrevisionisten

 

 

 


Pressemitteilungen: DIE LINKE. Bayern

Nach dem Landesparteitag: LINKE plant flächendeckenden Antritt bei den Kommunalwahlen 2020 und unterstützt das Volksbegehren "uns glangt´s! Mieten-Stopp in Bayern"

„Das Thema Miete ist ein zentrales Thema für uns als LINKE und wird in der Kommunalwahl eine wesentliche Rolle in der politischen Arbeit vor Ort spielen. Daher ist es selbsterklärend, dass wir auch die Unterstützung des Volksbegehrens beschlossen haben!" Weiterlesen

Gemeinsam gegen antimuslimische Hetze!

„Angesichts des schrecklichen, rassistischen Anschlags in Christchurch, aber auch der Tatsache, dass die Haci Bayram Moschee bereits 2015 Opfer eines Anschlags wurde, sehe ich die Entwicklung mit großer Sorge. Damals konnte der Imam zwar Schlimmeres verhindern, doch die Drohmails von gestern zeigen, wie hoch die Gewaltbereitschaft unter den islamfeindlichen Menschen ist. Die Drohungen müssen deshalb vor allem als Weckruf gelten.“ Weiterlesen

Die Privatisierung der Post war ein Grundfehler!

„Seit der Privatisierung der Post hat die Belastung auf beiden Seiten zugenommen. Sowohl für die Mitarbeiter*innen als auch für die Kund*innen ist alles stressiger geworden. Seit der Markt in der Post- und Paketzustellung geöffnet wurde, sehen sich die Mitarbeiter*innen massivem Konkurrenzdruck ausgesetzt, während die Arbeitsbedingungen immer schlechter werden. Gleichzeitig klagen Kund*innen immer öfter über Verspätungen, nicht zugestellte Pakete oder schlechten Service. Die Qualität sinkt stetig. Für uns als LINKE ist dies ein weiterer Beleg dafür, dass die Infrastruktur in die öffentliche Hand gehört. Essenzielle Dinge wie Gesundheit, Wasserversorgung, Bus und Bahn, aber auch die Post müssen von staatlicher Seite bereitgestellt werden. Weiterlesen