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Dazu erklärt der Sprecher der LINKEN. Region Ingolstadt, Roland Keller:
.Wenn am Mittwoch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der bayerischen Metallindustrie, auch in der Region auf die Straße gehen und in den Warnstreik treten, steht DIE LINKE solidarisch an ihrer Seite. Der viel beschworene Aufschwung darf nicht an denen vorübergehen, die ihn erwirtschaften. 6,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt, die unbefristete Übernahme junger Menschen nach ihrer Ausbildung sowie mehr Mitbestimmung der Betriebsräte bei der Leiharbeit und die Gleichbezahlung von Leiharbeitern und Stammbelegschaft liegen als berechtigte Forderungen auf dem Tisch. Die Arbeitgeberseite dagegen hat versucht, die Beschäftigten auf 3 Prozent runterzuhandeln – das ist inakzeptabel.
Wir, DIE LINKE der Region Ingolstadt, fordern die Arbeitgeber der bayerischen Metallindustrie auf, die Forderungen der IG Metall ernst zu nehmen und die Verhandlungen nicht weiter zu blockieren. Guter Lohn für gute Arbeit muss selbstverständlich sein, und Leiharbeit darf nicht zu Beschäftigten zweiter Klasse führen.
Jungen Leuten, die ihre Ausbildung absolviert haben, muss eine Perspektive durch Übernahme geboten werden. Dazu steht DIE LINKE, und das erwarten die 755 000 Beschäftigten der bayerischen Metallindustrie. DIE LINKE steht nicht nur am 2. Mai solidarisch hinter den Kolleginnen und Kollegen, die sich für gerechte Entlohnung und faire Arbeitsbedingungen einsetzen.
Kein Raubbau für Ingolstädter Bänke!
Sitzbänke sind prinzipiell eine begrüßenswerte Initiative und auch die von Oberbürgermeister Dr. Lehmann angestrebte Bürgerbeteiligung unterstütze ich voll, so Eva Bulling-Schröter, örtliche MdB. Allerdings halte ich die Holzart Kambala aus Afrika für keine gute Wahl. Für den industriellen Einschlag von Tropenhölzern werden die Regenwälder abgeholzt.
"Zwar soll es ein Zertifikat des Vereins FSC aus Bonn für die Hölzer geben, jedoch erscheint es uns in Hinblick auf Qualität und Herkunftssicherung nicht ausreichend transparent. Blindes Vertrauen auf sogenannte Ökolabel reicht nicht aus," so Ulrike Hodek, Ingolstädter Stadträtin der Linken.
Generell möchte ich darauf hinweisen, dass Holzlabel nicht verhindern können, dass die Regenwälder durch den industriellen Tropenholzeinschlag geschädigt und die Artenvielfalt bedroht werden. Der sogenannte selektive Holzeinschlag im Regenwald basiert nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern ist eine reine Erfindung der Industrie "so Ulrike Hodek weiter.
Roland Hopp, Sprecher des Ortsverbandes zieht die Schlussfolgerung: "Unter diesen Bedingungen werden sich die meisten BürgerInnen nicht auf Tropenholz ausruhen wollen. Deshalb bitten wir die Verantwortlichen im Rathaus Bänke aus geeigneten heimischem Holz wie Eiche oder Robinie oder aus alternativen Materialien auszuwählen."

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Informationsfahrten zum Deutschen Bundestag
Alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages haben die Möglichkeit politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem Informationsbesuch nach Berlin einzuladen.
Die Abgeordneten der Arbeitsgemeinschaft bayerischer Bundestagsabgeordneter der Fraktion DIE LINKE laden Sie hierzu herzlich ein!
Die Anreise erfolgt mit dem Zug oder Bus aus verschiedenen Städten Bayerns. Die Fahrt zum Abfahrtsort oder der Zusteigemöglichkeit muss eigenständig organisiert und finanziert werden.
Entsprechend der Besucherrichtlinien richtet sich die Anzahl der Übernachtungen nach der Entfernung zwischen Wahlkreis (nicht Abfahrtsort!) und Berlin.
In Berlin erwartet die TeilnehmerInnen ein Programm, dass jeweils auf die einzelnen Themen und Personengruppen abgestimmt ist. Die Unterbringung erfolgt in modernen Doppelzimmern. Die Fahrtkosten, Übernachtung und Verpflegung übernimmt der Besucherdienst des Bundespresseamtes.