Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen
Eva Bulling- Schröter

Entscheidungen nach Gutsherrenart

Ob Behördenverlagerungen immer gut sind, mag dahingestellt sein. Sie sind es nur, wenn dadurch für die Bürgerinnen und Bürger mehr Service, also AnsprechpartnerInnen zur Verfügung gestellt werden und in strukturschwachen Regionen dringend gebrauchte, neue Arbeitsplätze geschaffen werden. 

Noch ist nicht öffentlich, welche Ressorts der Bezirk nach Ingolstadt verlagern will und welche Aufgaben damit verbunden sind. Kürzere Wege zur Antragsstellung wären schön, aber es muss sich erst noch herausstellen, ob dies auch Ziel einer Verlagerung ist.

Die Frage ist doch, ob die Beantragung von Anfragen und die Bearbeitungszeiten wirklich schneller möglich sind, oder ob das Vorhaben wieder einmal nur eine Wahlkampfhilfe für die CSU darstellt?

Nachdem ja Beschäftigte keine Verpflichtung haben an den Standort Ingolstadt zu wechseln und nicht alle das auch tun werden, werden sicherlich auch Geeignete aus anderen Verwaltungen in Ingolstadt zu dieser neuen Arbeitsmöglichkeit wechseln wollen. Wie ich gehört habe, wird das schon eifrig bei den KollegInnen im Rathaus diskutiert, das jetzt schon zum Teil personell unterbesetzt ist.

Für München wird die Verlagerung sicher keine große Entlastung am Wohnungsmarkt bringen, aber für Ingolstadt kann dieser Druck weiter das Problem bezahlbarer Wohnungen verstärken.

Mit einher zu der Behördenverlagerung nach Ingolstadt und Rosenheim geht die Absicht Söders München zum 8. Bezirk in Bayern zu machen. Das heißt, dass dann München einen eigenen Bezirk zur Landtags- und Bezirkstagswahl erhalten wird. Dies kann natürlich auch die Mehrheitsverhältnisse im Landtag beeinflussen, genauso wie die Bezirksumlagen. Wenn dann ein großer Konzern schwächelt wird das gravierendere Auswirkungen haben.

So könnte aus Oberbayern aus einem der reichsten Bezirke einer der ärmsten werden (vor allem, wenn Audi als einer der größten Steuerzahler ausfällt).

Die sozialen und kulturellen Einrichtungen wären dann auf dem bisherigen Niveau kaum mehr zu halten.

Söders Vorschlag ist kurzsichtig, parteipolitisch egoistisch und bis dato nicht von den Betroffenen und Gremien diskutiert.

19:00 Uhr
Ingolstadt, Vronis Rat(sch)haus

Notfall Geburtshilfe oder Wo können Frauen noch Kinder kriegen?

Zu einer Diskussionsrunde über die Geburtshilfe in der Region lädt DIE LINKE Ingolstadt am Donnerstag, 23.01.2020, um 19 Uhr in Vronis Ratschhaus (Donaustr. 1) ein.

 

Die Hebamme Sabine Schmuck, die in Ingolstadt das Geburtshaus betreibt, wird bei dieser Gelegenheit über den Mangel an Hebammen berichten, der nicht nur ihre Einrichtung betrifft sondern vor allem schwangere Frauen und ihre Familien. Ihr verbrieftes Recht auf eine freie Wahl des Geburtsortes (Wunschklinik, Geburtshaus oder Hausgeburt) wird immer stärker eingeschränkt. Der nagelneue Kreißsaal in Aichach wurde geschlossen, die Geburtshilfestation in Schrobenhausen ist schon seit Jahren nicht mehr besetzt und in Eichstätt können Frauen auf unbestimmte Zeit nicht mehr entbinden. Eine adäquate Versorgung durch Hebammen vor, während und nach der Geburt kann nicht mehr gewährleistet werden. Der Hebammenmangel in ganz Deutschland ist dramatisch und hat schon lange auch die Region Ingolstadt erreicht. Die Veranstaltung, die von der linken Kreissprecherin Eva Bulling-Schröter moderiert wird, will die drängenden Fragen diskutieren, wo die Ursachen dafür liegen und wie die Personalsituation in der Geburtshilfe verbessert werden kann.

In meinen Kalender eintragen

Veranstaltungsort

Vronis Rat(sch)haus

Donaustraße 1
85049 Ingolstadt


Sebastian Birkl

CHRISTIAN PAULING (28) ZIEHT FÜR DIE LINKE ALS OBERBÜRGERMEISTER-KANDIDAT IN DEN KOMMUNALWAHLKAMPF

Rund 8 Jahre verbrachte Christian-Linus Pauling in Berlin, leistete dort seinen Zivildienst im Bereich Umweltschutz und machte seinen Abschluss an der Universität der Künste, ehe es ihn zurück in seine alte Heimat Ingolstadt zog. Im bayerischen Landtagswahlkampf 2018 arbeitete er ehrenamtlich für Spitzenkandidatin Eva Bulling-Schröter und parallel... Weiterlesen


Donaukurier.de

Die Liste ist voll

Da sich bei den Kandidatinnen und Kandidaten der Linken für die Stadtratswahlen Veränderungen ergeben hatten wurden nun bei einer Nachwahlversammlung einzelne Plätze neu besetzt. Weiterlesen


Michael Brandl

Stimmen für billiges Busfahren

Politischer Nachwuchs will Bürgerbegehren für 365-Euro-Ticket auf den Weg bringen Weiterlesen


Erster OB-Kandidat der Linken

Offene Stadtrats- und Kreistagslisten - Auch Mitglieder der ÖDP, Piraten und Parteilose sind dabei Weiterlesen


Wenn morgen Kommunalwahl wäre . . .

Das Hearing der zehn OB-Kandidaten in der Fronte und die Vorher-Nachher-Wahl Weiterlesen


Wir, die Ingolstädter Linken setzen uns für bezahlbare Wohnungen ein. Der Verkauf des Rieter Geländes war falsch! Wir brauchen kommunales Eigentum um Miethaie und Spekulationen zu verhindern!