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Mehr Transparenz und Vorsorge bei PFAS-Belastungen in Ingolstadt

Malik Diao

In ihrem neuesten Antrag fordert die Linksfraktion die Stadtverwaltung dazu auf, eine zentrale Übersicht über PFAS-Belastungen in Ingolstadt zu erstellen. Dabei sollen besonders mögliche Auswirkungen auf die Bevölkerung und Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit dargestellt werden. Wichtig sind auch die Ursprungsquellen

PFAS sind eine große Gruppe künstlich hergestellter Chemikalien, die vor allem wegen ihrer wasser-, fett- und schmutzabweisenden Eigenschaften eingesetzt werden. 

Sie bauen sich in der Umwelt nur sehr langsam ab und bringen damit erhebliche gesundheitliche Risiken für Menschen und Tiere mit sich. “Die Manchinger, bei denen sich seit Jahren Initiativen und Behörden mit PFAS-Entsorgung befassen, können davon ein Lied singenˮ, so Eva Bulling-Schröter, Stadträtin der Stadtratsfraktion Die Linke Ingolstadt. 

Wichtig sind auch die Ursprungsquellen.  Der Antrag sieht vor, PFAS-Messwerte künftig gebündelt auf der Internetseite der Stadt zu veröffentlichen und einzuordnen, damit Bürgerinnen und Bürger leichter nachvollziehen können, wie die Situation in ihrem Wohnumfeld aussieht. 

Dazu Bulling-Schröter: „Gerade bei einem Thema wie PFAS brauchen die Menschen verständliche Informationen. Wer wissen möchte, ob etwa ein privater Brunnen betroffen sein könnte, sollte sich nicht selbst mühsam durch Amtsblätter wühlen müssen“. 

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