4. Bildung für Alle und von Anfang an
Zugang zur Bildung ist auch in Ingolstadt eine Frage der sozialen Herkunft. Dies wird durch das zutiefst ungerechte viergliederige Schulsystem zementiert. Fortschrittliche pädagogische Konzepte und Modelle fehlen.
Das Bildungsangebot muss unterschiedliche Entwicklungsphasen im Blick haben und verzahnen, von den Kindertagesstätten, den Schulen, der Berufsausbildung, dem Studium bis hin zur Erwachsenenbildung.
DIE LINKE. Ingolstadt fordert:
- Ein ausreichendes und flächendeckendes Angebot an Krippen, Kindergärten und Horten.
- Kindertagesstätten und Krippen sind Bildungseinrichtungen und keine Aufbewahrungsanstalten. Wie Schulen müssen sie kostenfrei sein.
- In der schulischen Bildung soll Ingolstadt fortschrittliche, pädagogische Modelle schaffen, die Chancengleichheit fördern.
- Kostenfreien Zugang zu allen öffentlichen Bildungseinrichtungen.
- Bildung ist eine öffentliche Aufgabe. Schulen sind keine Werbeträger für Privatunternehmen. Privatwirtschaftliches Sponsoring hat im Unterricht nichts zu suchen.
- Einrichtung eines Schulmittelfonds für Kinder aus sozial schwachen Familien.
- Flächendeckende integrierte Ganztagsschule für alle Kinder bis zur 10. Klasse.
- Verbesserung der Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten von MigrantInnen.
- Gesundes und kostenloses Mittagessen in frühkindlichen Einrichtungen und Schulen.
- Sinnvolle Angebote für Ferienbetreuung für alle Kinder und Jugendlichen.
- Die Erfüllung der Ausbildungsquote von 7% muss für kommunale Betriebe und Einrichtungen selbstverständlich werden.
- Solange betriebliche Ausbildungsplätze fehlen, muss das duale System durch Projekte zur schulischen Berufsausbildung ergänzt werden.
- Das Angebot an Berufsfachschulen und anderen Einrichtungen der Erwachsenenbildung muss gestärkt und ausgebaut werden. Lebenslanges Lernen darf keine Floskel bleiben.
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