7. Lebensqualität braucht Lebens(t)räume
Stadtentwicklung muss sich an den Bedürfnissen der BürgerInnen orientierten.
Lebensqualität braucht Raum um sich entfalten zu können. Unterschiedlichste Menschen leben im städtischen Raum und entwickeln verschiedenartigste Lebensbedürfnisse und individuelle Vorraussetzungen für das Zusammenleben.
Elementare Bedürfnisse müssen befriedigt werden und zugleich braucht es Platz für Kreativität und BürgerInnenbeteiligung bei der Gestaltung der Stadt.
Teilhabe am kommunalen Leben ist der beste Schutz vor Gleichgültigkeit, fehlender Zivilcourage und Vandalismus.
Zum Wohlfühlen braucht es die entsprechenden Räume: Wohnung, Platz für Kunst, Kultur, Musik und Sport. Für Junge und Alte, für Fußgängerinnen und Fußgänger, Radfahrerinnen und Radfahrer. Für Erleben, Einkaufen, Verkehr, für Ruhe und Erholung, Platz zum Entspannen und Verweilen.
DIE LINKE. Ingolstadt fordert:
- Stärkere Einbeziehung der BürgerInnen in Planungen und städtebauliche Entscheidungsprozesse.
- Wohnen ist Menschenrecht. Förderung des sozialen Wohnungsbaus und des kommunalen und genossenschaftlichen Wohneigentums.
- Bereitstellung von bezahlbaren Wohnungen für unterschiedlichste Bedürfnisse. Ingolstadt braucht alten- und behindertengerechten Wohnraum genauso wie Wohnungen für Singles, Alleinerziehende oder Familien.
- Initiierung und Förderung von generationsübergreifenden Wohnprojekten, in denen Alt und Jung unter einem Dach leben und sich gegenseitig unterstützen können.
- Erhalt, Stärkung und Schaffung von öffentlichen Räumen wie Bibliotheken, Museen, Schwimmbädern und Breitensportanlagen
- Ausbau der stadtteilbezogenen Jugendarbeit. Streetworker statt Videoüberwachung öffentlicher Plätze.
- Nutzung leerstehender öffentlicher Gebäude für soziale Einrichtungen.
- Gestaltung einer attraktiven Innenstadt mit einem breit gefächerten kulturellen Angebot, Erweiterung der Fußgängerzonen und ein Rathausplatz mit Flair.
- Mehr Grün ins Stadtzentrum, Einbeziehung der Donau und der Schutter in die Stadtgestaltung, Bäume, Bänke, Spiel- und Sportmöglichkeiten gehören nicht nur in die Parkanlagen.
- Vielfältige Einkaufsmöglichkeiten in der Stadt, Förderung des ortsansässigen Einzelhandels, statt Konsumtempel auf der grünen Wiese. Keine verkaufsoffenen Sonntage.
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