Löhne
Wir wollen, dass Menschen Arbeit haben und von ihrer Arbeit auch leben können!
In Deutschland stagnieren die Löhne seit 10 Jahren oder sind sogar rückläufig. Nur durch höhere Löhne kann die Inlandskonjunktur wirksam gestärkt werden. Die Einschränkung von Leiharbeit und Zeitarbeit. Leiharbeit und Zeitarbeit werden verstärkt als Mittel zur Aushöhlung von Tarifstandards und zur Durchsetzung von Lohndumping eingesetzt und erhöhen damit das Armutsrisiko.
Das bedeutet für unseren Markt und den Landkreis:
- Die Ermittlung aller Arbeitsplätze im Kreis und in den Kommunen sowie Überprüfung, welche in normale sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze überführt werden können
- Die Verhinderung von Leiharbeit in kreisrelevanten Unternehmen, wie zum Beispiel Krankenhäusern.
Wir fordern daher:
- Die Einführung eines existenzsichernden Mindestlohns von mindestens 8 Euro pro Stunde. Ein gesetzlicher Mindestlohn verhindert, dass Menschen zu Hungerlöhnen arbeiten müssen.
- Den Ersatz der diskriminierenden 1-Euro-Jobs und Minijobs durch sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. 1-Euro-Jobs verdrängen sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und stellen keine Brücke in den ersten Arbeitsmarkt dar.
- Die angemessene Beteiligung der Arbeitnehmer am Wirtschaftswachstum.
